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Kaiser Otto der Große
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152
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152 Einnahme von Reims und Herstellung Artolds.

Udo, der mit seiner Tante vermählt war, und des Herzogs Hermannvon Schwaben. Sie gaben ihm den Rath, freiwillig mit den Sei-nigen die Stadt zu räumen, denn es sei der unumstößliche Wille derverbündeten Könige, ihn zu vertreiben, und wenn Reims erstürmtwürde, so könnten sie nicht dafür bürgen, daß man ihn nicht desAugenlichtes beraubte. Da verzichtete Hugo auf weiteren Widerstandund begnügte sich am dritten Tage der Belagerung mit dem freienAbzüge, der ihm und den Seinen samt ihrer Habe gewährt wurde?)Die Könige mit ihrem ganzen Gefolge rückten in die Stadt, die bei-den Erzbischöfe Friedrich von Mainz und Robert von Trier führtenin ihrer Mitte unter dem Jubel der Geistlichkeit und des VolkesArtold in seine Kathedrale zurück. Eine Urkunde, welche Otto am19. September auf Fürbitte Friedrichs von Mainz und Ogos vonLüttich für das von dem Grafen Eilbert und seiner Gemahlin Her-sendis gegründete Schottenkloster Waussore an der Maas vor Reimsausstellte, gestattet einen Schluß auf den Zeitpunkt, in welchem dieUebergabe der Stadt erfolgte?)

Während Reims in den Händen der Königin Gerbcrga blieb,drangen die Könige gegen Senlis und Paris vor, um den HerzogHugo, den gefährlichsten Feind, im Mittelpunkte seiner Macht anzu-greifen. Da sie dort von den festen Mauern mit Verlust zurückge-wiesen wurden, und Otto auch hier durch eine Belagerung nichts gegenHugo weiter erreichte, als dem heil. Dionysius seine Verehrung be-

Vgl. außer Flodoard Wläuü. III o. 3, wo es ungenau heißt: ^.rmisautsru urbour oaxisus und ^.rtoläi UbsU., Riobsr. II s. 55. 56, der ab-weichend von Flodoard äis obsiäiouis ssxta die Uebergabe erfolgen läßt.

2) Uirasus Oxp. äiploui. I, 258 (8t. 138): vsusrabilss spisoopi uostriICrsäsrious sanotas NaAuutiususis eoslssias st Ilu^o H,soäisusis aäisruutssrsuitatis uostras prasssutiam äsprsoautss, nt ouiäaiu uobili viro Idil-bsrto uoiuius asssusuiu prasbsroiuus äs rsbus sul iuris ruouastsriuuraecliüoars in loeo <zui äieitur IVaioioäorus, ubi iaiu äistus vir st uxorsua Ilsrssiuäis in rsligious Isrvsutissima susosxsruut guosäaiu äsi ssrvospsrgAriuatiouis ^rstia a 8ootia veuisutss ste., ausgestellt iuxta oivitatsraItsinis äistam, woraus man wohl nicht mit Köpke unbedingt schließen darf,daß sie vor die Uebergabe der Stadt fallen müsse. Ohne Monatstag, aber ausdiesem Herbste, ist eine Urk., durch welche Otto psr iutsrvsutum äilssti uostriäuois Ououraäi 10 Hufen und die Kirche zu Longlier einer gewissen Levaschenkte (List, äs ülst? III prouv. 65, 8t. 137). Ueber Waussor vgl..Vita 8. Oaääroas o. 21 (ülabiUou ?.eta saust, saso. V, 495): Ulis autsruiusistsutidus . . rsßs tuno ziost au^usto Ottous voZsnts vix aoguisvit (so.Laääroo), ut susoipsrst uomeu abbatis; über Hersindis, die Gemahlin Eil-berts, eine Urk. des Bischofs Radulf von Laon vom 3. Fcbr. 915 (ülabillou^.eta saust, saso. V, 909). Entschieden unecht ist eine zu Lüttich 20. Sept.946 für das Kloster Gembloux ausgestellte Urk. Ottos (88. VIII, 526, 8t.139), über welche Hirsch gehandelt hat lOs vita et soriptis 8>Aibsrti p. 266269), sowohl wegen des Actums. als wegen der ganzen Fassung: schon derTitel rsx I^otbarisusiuiu st-auoiAsuuru ist unerhört.

2) Illoäoarä. 916: uso saru valsutss expu^uars oaesis c^uibusäainsuoruiu äirnissruut; Kiobsr. II o. 56 nennt es 8il1stu>u; Hist. Itsiu. IVo. 33 : ipsi reZss oum sxsroitibus suis terraiu Ilugouis iugrsäiuutur stgwavibus attsruut äs^rasäatiouibus; öouitbo lib. amio. IV: HuZonslnauotorsm t^rauuiäis usgus Lrittauiouru inars psrssoutus sst.