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Kaiser Otto der Große
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König Ludwig befreit. Ottos Zug gegen Hugo.

lieber der Beschäftigung mit den sächsischen Verhältnissen verlorder König die westfränkischen Verwickelungen nicht aus dem Auge.Was er seiner Schwester Gerberga zugesagt hatte, eilte er jetzt zuerfüllen. Zwar hatte Herzog Hugo den König Ludwig, für den sichauch sein Oheim König Edmund von England verwendete/) im Ein-verständnis mit den übrigen Großen aus der Gefangenschaft entlassen,aber nicht bloß mußte Ludwig sie fast ein volles Jahr lang erdul-den/) bevor er die Freiheit wieder erlangte (von Mitte Juli 945 bisJuni 946), sondern er konnte diese auch nur dadurch erkaufen, daßer dem übermächtigen Vassallen die Feste Laon, seine letzte sichereZufluchtstätte, überlieferte/) So blieb ihm iu der That nur derSchatten seiner Macht, und mit Sehnsucht harrte Gerberga der Hilfevon jenseit des Rheines, die ihren Gemahl aus so unwürdiger Lagebefreien sollte.

Zu Kamerik sammelte Otto, der sich noch am 29. Juli in Magde-burg befunden hatte, ein großes Heer aus allen Theilen seines Reiches, denn es war ein allgemeines Aufgebot ergangen auch KönigKonrad von Burgund stieß wie im I. 940 zu ihm/) Eine ver-gebliche Verhandlung mit Hugo gierig diesem Zuge voraus. Prah-lerisch ließ dieser u. a. dem Könige durch seine Gesandten hinter-

unteu), 30, zu Frose, am 21, Juli Siptenfeld am Harz, 29, zu Magdeburg(8t, 132136),

fl Richer (ll c. 49, 50) benutzt diese ihm nur aus Flodoard bekannteVerwendung, um Hugo Prahlereien gegen die Engländer iu den Mund ru legen,die zwar für seine eigene Auffassung bezeichnend sind, die Frccmau (düst. obtds Norman congucst I, 245) aber nicht für baare Münze hätte nehmensollen,

fl Idlocioarcli nun. 946: c>ui lsrs per aiinnm sud custmlia llctins-

datur; 918 (88, III, 396): psr annum integrum sud custodia iusrit adeo dstsntus, Len Zeitpunkt der Freilassung bestimmen 3 Urk, Ludwigs vom1. Juli 946: guando slism üranciam rscupsravit für Cluui, ausgestellt imGau von Laon (Louquct liccusil IX, 601 603V Daß darin Ilugo viel,dux üraucorum st alter Hugo dux üurgundionum nennen st üstalduscomss als Fürbitter austreten, läßt schließen, daß die Freilassung dicht vorhererfolgt war. Widukiud (III s, 2) sagt d her mit unrichtiger Zeitfolge: Osrtusautsm lactus cls advsntu rsgis Iluga, timorc guoqus psrtsrritus diinisitülutdo^vicum,

fl ülodoard, 946: rscspto üauduno Castro, quod rsgina Osrdsrgatensdat st sidem 1'stdaldo comndsso, ljui clux Hugo rsuovaus rsgiüudoudcu rcgium donorsm vsi nomsn, si ssss cum cstcris rsgni com-mittit primoridus, Richer (II c. 51) führt dies auf seine Weise weiter aus,Aehnlich Ludwig selbst (88. III, 396): ncc alitsr sius adsolutio potusritodtinsri, nisi üaudunum castrum, guocl solum tune regina Ksrdsrga cumlidslidus suis sx omnidus suis rsgiis sedidus rstinsbut, üugonc illucloccupants, climitterst, und Artold: donuna nostra rsgina üaudunumproptsr adsolutionsm doinni rsgis rcliguerat (üegg, II, 23).

Widull, III c. 2: coacto apud Oainaracam urdsm sxsrcitu (vgl,vorher II c, 39: impsravitgus sxpsclitioncm in Oalliam contra üugonsmin annum sscundum); ülodoard, a, 946: maximum coldgsns sx omnidusrsgnis suis sxsrcitum vsuit in üranciam, Oouradum guoqus sscum dadsns,Lisai,unas Oaliias regem. Richer «II c. 53) uenm diesen rsx Osnaunorum,der tune ad illpidus sgrsssus sich mit Otto vereinigt, worauf sie cum multoscpiitatu gradiedantur (c, 54). Oontin, Regiu, 946: manu valicla rsxOalliam intravit,- .Von. üinsidl, 946: Otto rsx in Oalliam iukeriorem.