Berengars Erfolge. König Lothar 945.
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Arderich von Mailand Berengar von Verona in seine Stadt ein?)Traurig kehrte Hugo nach seiner Hauptstadt Pavia zurück, wo sein Hofsich leerte und Alles zu seinem Widersacher nach Mailand strömte, umGnaden aus dessen Hand zu empfangen. Indem der König seineSache verloren gab. hoffte er doch die Krone seinem Sohne noch zuretten, der ja längst sie dem Namen nach mit ihm theilte und anallen Staatsakten scheinbar mitwirkie, in der That aber kaum erstzum Jünglinge herangewachsen war?) Lothar begab sich also etwaim April in die Mitte der Empörer nach Mailand, um vor ihnenseine Unschuld an den Vorwürfen zu betheuern, die man gegen seinenVater erhob; Hugo gedachte inzwischen mit seinen Schätzen nach Bur-gund sich zurück zu ziehen und dort seine Zeit abzuwarten. Derjunge, schuldlose König, den man in der ehrwürdigen Ambrosiuskirchevor dem Kreuze niedergestreckt fand, erregte in der That das Mitleidseiner bisherigen Vassallen und man beschloß, ihm den Besitz derKrone zu lassen?) indem Berengar wieder eingesetzt in die Markgraf-schaft Jvrea neben ihm als Theilhaber der höchsten Gewalt stehensollte. Berengar lenkte den Arm des jungen Königs und rief seineVerfügungen hervor, wie das die Urkunden der nächsten Zeit be-weisen?) Natürlich begünstigte und förderte er vor allem seinen An-hang. An Stelle des trefflichen Bischofs Joseph von Brescia erhober den unwürdigen Anton, Waldo setzte er zum Bischöfe von Comoein, Adalhard, dem er dies Bisthum vordem versprochen hatte, hielter durch Reggio °) schadlos, Petrus von Mantua wurde mit dem
U T^rnulü Oesta aredispx. Necliolan. I s. 3. 4 (88. VIII, 7), sagenhaftund in den Einzelheiten nicht zuverlässig.
-) Lothar heißt in den Dlirae. 8. Oolumdani e. 1V- donas inckolis pusr,ülius praeclivti reZis, guern ^Lläa rsMna sua Asnuit und noch zur Zeit derFlucht Berengars ist er et ipso parvus ao usssssariarnm sidi rsrnm acldusiguarus (Tut. V e. IO. Die letzte von Hugo und Lothar gemeinsam aus-gestellte Urk. ist vom 29. Merz d I. ftVIon. bist. patr. XIII, 985), gleichdaraus muß der Umschwung erfolgt sein. Sie ist iutsrvsntu so petilionsU,ant'ransi et dleclrammi eoinüum clilsetorum nostrorum ticlslium aus-gestellt, die uns dann beide am !3. April (s. unten) in der Umgebung Berengarsbegegnen.-
3) lAoäoarcli ann. 945: Hug'o isuogus, rex ItaUas, clspulsus a suis, sttilius ftisius in rs^iium rsesptus estz XrnnUI Ossta aredispp. .)Is(IioI. Ie. 4- Urasslseto itagus lilio eins ad omurdus Uotliario aämoäum Isidors,eommuni oonseiisn re«mi totius eomMlsus est ipss remsars Unr^uucliam,äs sstsro minims rsgnatnrns.
9 Zu Pavia in zmlatio clominorurn rs^um ad sis novitsr sclitieatum,udi clomiuus Uotdarins rex presrat in vainiuata clormitorii ipsius xalatiiließ I t. April Usrengarius inaredio in Gegenwart von 6 Grafen, unter denenMaginfred, Milo und Arduin (von Turin), die am 8. April ansgefertigteSchenkung eines Hofes in der Grafschaft Modena für seinen Vassallen'Ripranddurch den Pfalzgrafen Lanfrauk bestätigen ('I'iradossdi 8toria äi dionantolaII, 117—118). Am 27. Mai crthcilte Lothar allein in Mantua dem dortigenBischof Petrus pudlisam ipsius civitatis mouotam a praeckseessoridusnostris iam Uietas ssäi eonsessam und zwar sonsultn st xstitious Usren-xarü marsdionis summiqus regui uostri eonsiliarii st Llantrecki eomitis(2auetti 2ssods U'Italia III, 241).
? Xut. V o. 21. Röpke (p. 54) weist nach, daß Aribald (Hcribald) von