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Kaiser Otto der Große
Entstehung
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Ottos Krönung 936.

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Durch die Spitzen dieses Gewandes, die sich zur Erde senken, mögestdu gemahnt werden, zu erglühen im Eifer des Glaubens und aus-zuharren in der Bewahrung des Friedens bis an's Ende!" Dannübergibt er ihm Scepter und Stab:Gedenke bei diesen Zeichen, daßdu in väterlicher Zucht strafest, die dir untergeben sind, vor Allemreiche dar die Hand der Barmherzigkeit den Dienern Gottes, denWitwen und Waisen, nimmer versiege auf deinem Haupte das Oeldes Erbarmens, damit du in Gegenwart und Zukunft gekrönt werdestmit unvergänglichem Lohne" dann wird er gesalbt mit dem heiligenOele, endlich setzen ihm Hildebert von Mainz und Wigfrid von Kölndie goldene Krone auf's Haupt; damit ist die gesamte Weihe, wie sierechtmäßiger Brauch ist, vollzogen. Nach den spätem Ritualen, sowird man annehmen dürfen, stimmte man während der Salbung dieAntiphone an:Und Zadok der Priester nnd Nathan der Prophetsalbten Salomon zum König in Zion," und die Hinzutretendensagten fröhlich:Es lebe der König in Ewigkeit." Wahrscheinlich fieldann die Versammlung mit erneutem Heilruf ein und es folgten dieSegnungen. Endlich führen die beiden Erzbischöfe den Gekröntenzum Throne, der in der Kirche selbst errichtet ist zwischen zwei mar-mornen Säulen; auf einer Wendeltreppe steigt er empor, von dortüberschaut er sein Volk und soll von ihm gesehen werden; der Lob-gesang wird angestimmt, es folgt die Messe, das Meßopfer wird dar-gehracht, der König erhebt sich, mit der Versammlung nach der Pfalzzu ziehen.

Wirft man einen Blick auf den Verlauf der gesamten Hand-lung, so wäre im Vergleich mit früheren und späteren Vorgängenals charakteristischer Unterschied etwa Folgendes hervorzuheben: Derkarolingische Ritus hat seine bindende Kraft im Einzelnen verloren,der spätere hat sich noch nicht entwickelt, noch hatte Alles einen ein-fachen ursprünglichen Charakter, die Handlung macht einen unmittel-baren Eindruck. So steht die Ottonische Krönung in der Mittezwischen der karolingischen und der spätem. Gewis ist in den Grund-zügen die Ueberlieferung festgehalten worden, aber in späterer Zeiterscheint das Ritual kleinlicher, nnd die Fülle der kirchlichen Formengeht in Ueberladung über, deren Absicht nur sein konnte, die größereMacht der Geistlichkeit darzustellen. Wir erfahren nichts von einemGelübde, wie Karl der Kahle zweimal zu Metz und Pavia, dann Ludwigund Odo abgelegt haben, die mündlich und schriftlich verhießen, dieKirche zu schützen, Recht und Gerechtigkeit zu üben, und die Gesetzeder Vorgänger zu bewahren. Widukind weiß nichts von den Fragen,welche der Erzbischof nach dem späteren Ritual dem Könige am Altar

olütio in äsösnsionom ssnotLg ciei nsocIssiLs clivinitus oräinatum ste.Hernach solgt: ^.ooinotug antoin 6ns6, siniilitor ad itlis arinillas 6t palüuin,6t anulum aocipiat Uioonte inetropnlit8.no : ^oeipo rs^iae äi^nitatis 8nn-luin 6t p6r duno in te catdolioao ücisi aoAnosoo siAniwuluin, qnia, ntdoäio oräinsris oapnt 6t prineops regni ao poputi, ita p6i'86verg.dis anatoran stadilitor okri8tis.nitirtis 6t cdristianao üäei 6to.

*) A. a. O.: koLtea 866ptruin 6t dacnlnill aooipiat.