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Kaiser Otto der Große
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Ottos Thronbesteigung 938.

offnen Säulenhalle vollzogen die Fürsten den W der Wahl?) Eswar jener staatsrechtliche Akt, den die Designation angekündigt hatte,und durch den sie sich als Thatsache vollzog; nach ihrer d. h, nachalthergebrachter Volkssitte machen die Fürsten den neuen Herzog jetztzum Könige. Man wird annehmen müssen, daß sie ihrer Willens-meinung noch einmal einen lauten und offenkundigen Ausdruck ge-geben haben; dann führen sie ihn auf den dort errichteten Thron,seine Besteigung ist an die Stelle der alten Schilderhebung getreten?)er ist das Zeichen der vollzogenen Wahl; darauf unterwerfen sie sichihm durch die Commendation, sie legen ihre Hände in die des Königs,sie versprechen ihm die Treue und geloben ihm thatkräftige Hilfe zugegen alle Feinde. Damit legen sie in seine Hände das Gelübde derTreue ab, sie werden des Königs Mannen. Eine ursprünglich per-sönliche Rechtsform hat sich hier zu einer großen politischen erweitert;was erst Personen verband, verbindet nun die Grundlagen des Reichs.Jetzt ist Otto der neue König, er erhebt sich vom Throne, an derSpitze des feierlichen Zuges der Fürsten schreitet er hinab in dieKirche?) wo die Bischöfe und das gesamte Volk seiner harren. Derzweite Akt beginnt.

Unter Führung der drei Erzbischöfe ist hier die gesamte Priester-schaft versammelt, ohne Zweifel zahlreicheSuffraganbischöfe jener, am zahl-reichsten die nächsten; einzelne vermögen wir nicht namhaft zu machen.Sie füllen den Hauptraum wohl zu den Seiten des Altars. An dervorangegangenen Wahlhandlung haben sie also keinen unmittelbarenAntheil genommen. Hat es ihnen an Einwirkung nicht gefehlt, sotritt diese doch nicht gerade offen in der Ceremonie hervor; der Volks-akt erscheint von dem kirchlichen, der nun anheben soll, äußerlich noch ge-schieden. In diesem Theile der Kirche, der für den König und die Fürstendurch die Haupthandlung, die sich hier vollziehen sollte, frei erhaltenwerden mußte, wird die Menge des Volkes ausgeschlossen gewesensein. Es war jenes Achteck der Kirche, auf dessen innerem Einfassungs-kranz zu lesen stand, wessen Werk sie sei, und in der Mitte erhob sichein Grabmahl mit vergoldetem Bogen darüber und der Inschrift, daßhier ruhe Karl der Große. Eingeschlossen ist dieser Grundbau voneinem zweifachen Rundgange, einem äußern und einem innern, dersich durch zwei Stockwerke bis zu den acht Fenstern unter dem Schirm-

es I-Viäub. II, 1: In sixto basilioas inaglli Xaroti oobasrsnti. 8ixtus,auchxistus oder x^stus ist sonst tribunai s. OnoanAs, hier uubezweifelt portisuSjder Säulengang, den Karl der Große erbaut hatte und von dem Liokaräivita Laroli 32 berichtet: ?ortieu8 ouam intsr baailioam st rSAiam opsros»wots eonstruxerat . . usgus knnäamsnta oonlapsa. Kurz vor KarlsTbde; sie wurde dann durch eine liZnsa portisus ersetzt, die8>7 ebenfalls ein-stühzte- Tlnn. Linbarck. über die Pfalz, s. das belehrende Buch von Bock, dasRWhhaus zu Achen 1843 S. 13 30 ff. 80, und Rollen, archäologische Beschrei-bung-dev Münsterkirche und des Palastes zu Achen 1818 S 8. 42 ff.

Lothar wird bei seiner Wahl 1125 bumsria imponitur (XarratioÄs Äset. Kotbar. 4 (88. XII, 511.)

Lo-irck) WenngVickub. II, I von dem Erzbischöfe sagt: inkra in basiliea pras-stolabatur, so ist das im Gegensätze zu dem höher gelegenen Porticus.