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Kaiser Otto der Große
Entstehung
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Ottos Geburt 912.

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dem alten Herzoge der Sachsen erhielt er in der Taufe den Namen.Auch die Urahnin des Hauses, Herzog Liudolfs Witwe Oda, die einPatriarchenalter von 107 Jahren erreicht hatte, schien so lange gelebtzu haben, um noch den späten Enkel zu schauen. Es war wie einletzter prophetischer Scheideblick gewesen, der dem hinsterbenden Ge-schlecht des neunten Jahrhunderts in eine ferne glänzende Zukunftverstattet ward. Acht Tage nach der Geburt, am 30. November starbder alte Otto, im Mai des folgenden Jahres seine Mutter Oda?)

Die stürmischen Zeiten Konrads und die grundlegenden Kämpfedes Vaters haben Ottos erste Jugendeindrücke bedingt; als dieser zumReiche erwählt wurde, stand er im siebenten Lebensjahre. Darüber,wie feine Heranbildung sich im Einzelnen gestaltet habe, fehlt es anallen Andeutungen, so sehr man wünschen möchte, den werdendenMann begleiten zu können. Seine Geschichtschreiber sehen ihn nurim Glanze seiner Thatcn und Erfolge und haben darüber seinerJugend vergessen. Wissen wir doch auch so gut wie nichts von derKnaben- und Jünglingszeit Karls des Großen. Von dem, was manetwa eine schulmäßige Bildung nenücn könnte, die später gerade inder sächsischen Familie so bedeutende Vertreter fand, ist bei ihm nichtdie Rede gewesen. Erst nach dem Tode seiner ersten Gemahlin lernteer Buchstaben und Bücher kennen und verstehen?) Dagegen mag derHeldensage und dem Liede auch sein Ohr nicht verschlossen gebliebensein; die Vermutung liegt ohnehin nahe und Thietmar weiß von

rrrtor Intimus pstus S8t. Als ältester Sohn wird er bezeichnet IViäuü. I, 31,priinoASintus 11, 36 krstrnm natu wsximus. Ilrotsuitd. Ossis 37, S. 320:Oie astats prior tusrst. Oiuckprsnck. Xntsp. IV, 14: Oase suts rogoi sNs-osptionsnr viro suo Llium pspsiit gusm vosavit Ottonsin. Ituotgsr. VitsLrun. e. S S. 256: Otto LIins LIU8 llisiorrnstu. Vlockosrä. 936: Ilsiunrtsncksm summa natu msiori nomins Otlioni obvsnit. Ostsl. röAA. stimpp. sock. Nonas. ssss. 'X (88. X, 136): Nsinrisus snts rsxnuw ^snuitOttonsm I. rsKsm. Vits snt. NsÜtlr. 6 S. 577: Otto natu maximus;Vit. post. 6 S-.287, llbistmar. I, 6; die drei letzten unter einander, schließlichvon Widukind abhängig. Ebenso 8igsbsrt. vit. Osocksrisi 1 <88. IV, 464);loounäi trsnsistsp 8- ssrvstii 21 (88. XII, 98): Llius msior natu. Inerster Stelle evscherrit^ er in dem 8tsmms Rrsvirens. saes. XI. (88. VI, 32)und 8tsinvslck. III, 2 >5. Als Heinrichs Sohn wird er mit besonderem Nachdrucknoch bezeichnet Vits lodano. Oorxisns. 40. 43, Oerdsräi vits Ouäalrioi 3.Die spate Geburt des ältesten Kindes; drei Jahre nach der ehelichen Verbindungist auffällig; sie könnte zu der Vermutung führen, 909 sei nur das Verlöbnisgewesen, die Ehe aber später geschlossen worden, wie auch Leibniz (snn. imp. II,239) freilich aus andern Gründen 911 annahm, wenn Vit. snt. Naütd 3. 4.nicht entschieden dagegen spräche. Auch von älteren Kindern, die vor Otto geborenund gestorben sein könnten, ist nicht die Rede.

) Nrotsuitü. primorck. Oancksrsli. 561 p. 316: Nsnsibus Inns ssnissursu volitants psrsotis nach Ottos Geburt: ihr Alter 575, ^.nn. Onscklink.913. RdanZmari vits Lsrnrvsrcki 12 (88. IV, 763). Seiner proZsni-toros, des prosvus lüutullus und einer eoninx Oäs, sowie des svus Ottoerwähnt Otto in der älteren Gandersheimischen Urkunde, 4. Mai 946 (Ilarsn-bsrA bist. Osnäsrslr. 602; Imibnitii annal. impsr. II, 537, 8t. 132); in derzweiten 21. April 956 (OriAK. Ousik. IV, 390, 8t. 241) Liudolf mit dem Zu-satz ckux 8sxonum; sius soninx Ots, tilii sorum ckusss Lrun st Otto.

^) IViäuüinä. II, 36.