Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
285
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„Seyd auf Eurer Hut, Sire!" rief er. „Das Hausist eingeschlossen."

„Eingeschlossen!" rief Heinrich aufspringend, „vonwem?"

,,Vou den Garden des Königs."

„Oho!" sagte Mouy, seine Pistolen aus dem Gürtelziehend, „Kampf, wie es scheint."

„Ah!" versetzte La Mole, „cs handelt sich Wohlum Pistole» und um einen Kampf; was wollt ihr gegenfünfzig Mann machen?"

„Er hat Recht/' sprach der König. „Wenn es einMittel gäbe, sich zurnckznziehen."

, Es gibt eines, das mir bereits gedient hat, undwenn Eure Majestät mir folgen will. . . ."

„Und Herr von Moup?"

„Herr von Mouy kann uns ebenfalls folgen, wenner Lust hat; aber Ihr mußt Euch Beide beeilen."

Man hörte Tritte auf der Treppe.

„Es ist zu spät," sprach Heinrich.

„Ah! wenn man sie nur fünf Minute» lang be-schäftigen könnte," rief La Mole, „ich würde für denKönig stehen."

„Dann steht für ihn, mein Herr," sprach Mouy;„ich übernehme es, sie zu beschäftigen. Geht, Sire,geht."

„Aber was wirst Du thnn?"

„Kümmert Euch nicht darum, geht immerhin!"

Herr von Mouy ließ vor Allem den Teller, dieServiette und das Glas des Königs verschwinden, damitman glauben könnte, er wäre allein bei Tische."

„Kommt, Sire, kommt!" rief La Mole, nahmden König beim Arm und zog ihn nach der Treppe.

„Mouy, mein braver Mouy!" rief Heinrich undreichte dem jungen Mann die Hand.

Mouy küßte diese Hand, drängte den König ausdem Zimmer und verriegelte die Thüre hinter ihm.