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„Heinrich wird nicht verfehl n, zu der Znsainnten-kunft zu gehen sprach Catharina ; „denn wenn er Lusthätte, nicht dahin zn «zehen, so fände er den Ucbcrbrin-ger nicht mehr, uni ihm Nein zu sagen,"
Catharina täuschte sich in diesem Punkte nicht, Hein-rich erkundigte sich nach Ortbon. Daniele antworteteihm, er wäre mit der Königin Mutter weggegangcn. Daer aber das Bittet an seinem Platze fand und wußte,daß das arme Kind eines Verrathcs unfähig war, so be-unberubigte er sich nicht. Cr speiste wie gewöhnt,ch auder Tafel des Königs, welcher viel über Heinrich wegenseiner Ungeschicklichkeit bei der Beize an, Morgen spottete.Heinrich entschuldigte sich damit, daß er sagte, er wäreein Mann des GeblrgS und nicht des flachen Landes,aber er versprach Karl die Jagd mit dein Falken znstudiren.
Catharina war ungemein freundlich und bat Mar-garethe, als sie von der Tafel anfstand, ihr den ganzenAbend Gesellschaft zu leisten.
Um acht Uhr nahm Heinrich zwei Edelleute, ent-fernte sich mit ihnen durch die Porte Saint-Honoro,machte einen langen Umweg ,' kebrte durch den hölzernenTlnirm zurück, setzte über die Seine auf der Fähre vonNeöle, stieg bis zu der Nne Saint-JacgueS hinaufuüd beurlaubte hier die beiden Herren , als ob cs sich „inein Liebesabenteuer handeltet Rn der Ecke der Rne desMatburiüs fand er einen in einen Mantel gehüllten Mannzu Pferde. Er näherte sich ihm,
„Mantes," sagte der Mann.
„Pan/^antwortete der König,
Der Mann stieg sogleich ab. Heinrich hüllte sichin den ganz beschmutzten Mantel, bestieg das dampfendeRoß, kehrte durch die Rne de la Harpe zurück, ritt überden Pont Saint-Michel nach der Rne Bartl,elcmy, ge-langte auf den, Pont-an-Mennicr abermals über den Fluß,schlug sodann den Weg nach der Nne de l'Arbre-See ein,und klopfte endlich an der Thüre des Meister la Huribre.