Druckschrift 
5/8 (1845)
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261
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Nun?" fragten die zwei Prinzessinnen, «wo sindPhlades nnd Orestes?"

Mordi! Madame," antwortete Coconnas,.PyladeSnnd Orestes sterben vor Hunger und Liebe."

Meister La Hnriöre trug wirklich am andern Tagedas ehrfurchtsvolle Sendschreiben von Annibal von Co-connaS in den Louvre.

XXIV

Grth o n.

Heinrich war, selbst nach der Weigerung des Her-zogs von Mengen, welche Alles bis auf seine Eristcnzin Frage stellte, ein wo möglich noch größerer Freunddes Prinzen geworden, als zuvor.

(Katharina schloß ans dieser Innigkeit, die zweiPrinzen verständen sich nicht nur, sondern sic conspl-rirtcn auch miteinander. Sie befragte hierüber Marga-rethe! aber Margarethe war ihre würdige Tochter nnddie Königin von Navarra, deren größtes Talent darinbestand, eine mißliche Erklärung zu vermeiden, war sowohl ans ilirer Hut gegen die Fragen ihrer Mutter, daßsie diese, nackrdeni sie alle beantwortet hatte j verlegenerverlies?, als Catharina vorher gewesen war.

Die Florentlnerin hatte also znni Leitfaden nichtsAnderes, als den intriganten Instinkt, den sie von Tos-cana, dem intrigantesten der kleinen Staaten jener Zeit,mitgebracht hatte, und die Lcldenschaft des Haffes, diesie an dem Hofe von Frankreich gescbövft, der in Bezie-hung ans Interessen und Meinungen der getheilteste Hofderselben Epoche war.

Sie begriff vor Allem, daß dcm Bearner ein Theilseiner Kraft ans seiner Verbindung, mit dem Herzog