Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
237
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LZ7

,,Wcil die besten Verschworenen auch die klügstensind. Der Anblick eines Mannes könnte unfern Freundscheid machen. Ihr begreift..."

Margarethe lächelte n»d befestigte die Leiter.

Gur," sprach Heinrich, welcher in einer Ecke desZimmers verborgen blieb,zeigt Euch; nun laßt die Leiterschein Vortrefflich, ich bin überzeugt, Herr von Mouywirv heraufsteigen."

Zehn Minuten nachher schwang sich wirklich einfreudetrunkener Mann auf den Baleon, zögerte aber ei-nige Sekunden, als er sah, daß ihm die Königin nichtentgegcnkam, Doch in Ermangelung von Margarethetrat Heim ich vor.

Halt!" sagte er freundlich,das ist nicht Mouy,cS ist Herr de La Mole. Guten Abend, Herr de LaMole, tretet ein, ich bitte Euch.'k

La. Mole blieb einen Augenblick ganz erstaunt; wäreer noch an seiner Leiter gehängt, so würde er vielleicht,statt auf dem Baleon Fuß zu fassen, rückwärts gefal-len seyn.

Ihr habt den König von Navarra in dringendenAngelegenheiten zu sprechen gewünscht," sagte Margare-the;ich ließ ihn davon in Kenntniß setzen, und hierist er,"

Heinrich ging an das Fenster, um cs zu schließen.

Ich liebe Dich," sprach Margarethe, und drücktedem jungen Manne lebhaft die Hand.

Stau, mein Herr," fragte Heinrich, La Mole einenStuhl bietend,was sagen wir?"

Wir sagen, Sire," antwortete dieser,daß ich Herrnvon Mouy an der Barriere verlassen habe. Er wünschtzu erfahren, ob Manrevcl gesprochen hat und ob seineAnwesenheit im Zimmer Euerer Majestät bekannt ist,"

Stoch nicht, aber es kann nicht mehr lange wäh-ren, wir müssen uns also beeilen."

Euere Meinung ist auch die seiuigc, Sire, und

wenn morgen Abend Herr von Aieichon zur Abreise bereif