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5/8 (1845)
Entstehung
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die nuw nur mit Erstaunen an diesem vertrocknetenHerze» wahrnehmcn konnte.

Dann trat.sie zurück, schaute ihn an, und begannabermals, ibn zu umarmen.

Oh! Madame," sagte er,da mir der Himmeldie Freude gönnt, meine Mutter ohne Zeugen zu um-armen, so tröstet den unglücklichsten Menschen dieserWeit."

Mein Gott! mein liebes Kind," rief Catharina,was ist Euch denn begegnet?"

Nichts, was Ihr nicht wüßtet, meine Mutter.Ich liebe, ich werde geliebt, aber gerade diese Liebe,welche das Glück eines Andern bilden würde, machtmein Unglück."

Erklärt mir das, mein Sohn."

Oh! meine Mutter. . ., diese Gesandten, dieseAbreise . . ."

,,Ja," sprach Catharina,die Gesandten sind an-gekommcn, die Abreise drängt."

Sie hat keine Eile, meine Mutter, aber meinBruder wird darauf dringen; er haßt mich; ich macheihm Schalten und er will sich meiner cnilcdigen."

Catharina lächelte.

Indem er Euch einen Thron giebt, armer, un-glücklicher Gekrönter!"

Oh! gleichviel, meine Mutter," versetzte Hein-rich,ich will nicht abrciscn. Ich, ein Sohn vonFrankreich, erzogen inmitten der feinsten Sitten, inder Nähe der besten Mutter, geliebt von einer der rei-zendsten Frauen der Erde, soll da hinaus in die Schnee-felder, an das Ende der Welt, langsam sterben unterssnmpen, rohen Menschen, welche steh vom Morgen biszum Abend betrinken und die Fähigkeiten ihres Königsnach denen eines Fasses ermessen. Nein, meineMutter ... ich will nicht abreisen . . . Ich würdedarüber sterben!"

Sprecht, Heinrich," sagte Catharina und drückte