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5/8 (1845)
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Wem?"

Meiner Mutter."

Und die Königin Catharina?"

Die Königin Catharina weiß, daß ich Euch liebe."

Oh! Madame, nachdem Ihr so viel für mich gc-than habt, könnt Ihr Alles von Euerem Diener fordern.Oh! es ist schön und groß, was Ihr da gcthan habt,Margarethe. Oh! Margarethe, mein Leben gehört ganzund gar Euch!"

Ich hoffe es, denn ich habe es denjenigen entrissen,welche cs mir nehmen wollrcn; aber jetzt scpd Ihr gerettet."

lind durch Euch," rief der junge Mann,durchmeine angebetete Königin."

Zu demselben Augenblick machte sie ein heftiges Ge-räusch beben. La Mo,e warf sich, von einem unbestimmtenSchrecken erfaßt, zurück; Margaretha stieß einen Schreiaus und. sah mit starren Auge» nach einer zerbrochenenFensterscheibe.

Durch diese Scheibe war ei» Kieselstein von derGröße eines Eis geflogen, der noch auf dem Bodenfortrollte.

La Mole sah ebenfalls die zerbrochene Scheibe underkannte dje Ursache des Geräusches.

Welch ein Unverschämter," rief er und lief an dasFenster.

Einen Augenblick," sagte Margarethe,cs scheintmir, es ist etwas an diesen Stein angebunden."

In der.That," versetzte La Mole,ein StückchenPapier."

Margarethe stürzte auf das seltsame Wurfgeschoßund riß das dünne B,att davon ab, das wie ein schmalesBand znsammengclcgt mitte» um den Kiesel gewickelt war.

Dieses Papier wurde durch einen Faden gehalten,der durch die Ocffnuug der zerbrochenen Scheibe ging,

Margarethe entfaltete den Brief und las.

Unglücklicher!" rief sie.

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