Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
166
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fährlich Verwundet und zwei von den Wachen erschlagenhatte/'

,,AH! braver Moritz!" rief Heinrich.

Es war also Moutz?" fragte Alenxon lebhaft.

Heinrich sah, daß er einen Fehler gemacht hatte,, undcrwiedcrte:

Ich glaube cs wenigstens, denn ich bcschied ih» zumir, um mich mit ihm über Eure Flucht zu verständigenund ihm zu sagen, ich hätte Euch alle meine Rechte aufden Thron von Navarra abgetreten."

Wenn man die Sache erfährt, so sind wir verloren,"versetzte Alenxon erbleichend.

Ja. denn Maurcvcl wird sprechen."

Maurcvcl hat einen Degenstich in deu Hals be-kommen und kann vor acht Tagen kein Wort sprechen;ich habe mich bei dem Wundärzte, der ihn verbunden,erkundiat."

Acht Tage! das ist mehr, als Moutz braucht, umsich in Sicherheit zu bringen."

Dann kann es auch ein Anderer seyn, als^ Herrvon Moutz," sagte der Herzog.

, Ihr glaubt?"

,,Ja, dieser Mensch ist sehr schnell verschwunden, undman hat nur seinen kirschrotsten Mantel gesehen."

Allerdings," sprach Heinrich,ein kirschrother Manteltaugt für einen Stutzer und nicht für einen Soldaten.Nie wird man Moutz unter einem solchen Mantel ver-muthen "

,Ncin. Wenn map Jemand im Verdacht hätte, sowäre cs vielmehr. . . ."

Er hielt inne.

Es wäre vielmehr Herr de La Mole," sagteHeinrich.

Allerdings , denn ich selbst, der ich diesen Menschenfliehen sah, zweifelte einen Augenblick."

Ihr habt gezweifelt? In der That, es könnte wohlHerr de La Mole sehn."