Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
122
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ich nach dem, was Ihr heute gethan, nicht mehr da»Recht, daran zu zweifeln. Aber gleich viel, ich hätteHerrn de La Male gern gesehen. Später also."

Kar ldurchschweiftc mit seinen großen Augen nocheinmal das ganze Zimmer, küßte Margarethe, nahm denKönig oon Navarra unter dem Arm nur führte ihn mitsich fort.

An der Pforte des Louvre wollte Heinrich «»halten,um mit Jemand zu sprechen.

Vorwärts! vorwärts! gebe rasch hinaus, Henriot,"sagte Karl zu ihm.Wenn iah Dir sage daß die Lust imLouvre diesen Abend nicht gut für Dich ist; den Teufel!glaube mir doch."

, Ventre - saintc-gris !" murmelte Heinrich,undLNony, was wird aus ihm ganz allein in meinem Zimmerwerden?. . . Wenn nur die Luft, die für mich nicht gutist, für ihn nicht noch viel schlimmer wirkt."

Sage mir doch," sprach der König, als Heinrich under die Zugbrücke überschritten hatten, ,,ist es Dir genehm,Henriot, daß die Leute von Herrn von Alen^on DeinerFran den Hof machen? '

"Wie so, Sire?"

Ja, liebäugelt dieser Herr von Coconnas nicht mitMargot!"

Wer sagt Euch das?"

Bei Gott! man hat es mir gesagt."

Reiner Scherz, Sire; Herr von Coconnas liebäugeltallerdings mit Jemand, aber das ist Frau von Revers."

Ah bah!"

Ich kann Eurer Majestät für das, was ich sage,bürgen."

Karl brach in ein Gelächter aus.

Der Herzog von Gnisc mag noch einmal kommen,um Späße zu treiben," sagte er,ich werde seinen Schnurr-bart ganz angenehm verlängern, wenn ich ihm die Thatenseiner Schwägerin erzähle. UebngenS," fügte der König