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XII.
Die Dankbarkeit na» König Karl IX.
Manrevel war einen Theil des Tages im Waffen-cabinet des Königs geblieben, als aber Calharina denAugenblick der glückkehr von der Jagd Herannaben sah,ließ sie ihn mit den Sbirren, die sich bei ihm eingefun-den hatten, in ihr Betzimmcr gehen.
Von seiner Amme unterrichtet, daß ein Mann einenTheil des Tages in seinem Cabinet zngebracht hatte, warKarl Anfangs in großen Zorn gerathen, daß man einenFremden bei ihm einzufnhren gewagt habe. Als er sichdenselben aber schildern ließ und seine Ailime ihm sagte,es wäre derselbe Mensch, den sie eines Abends zu demKönig hätte bringen müssen, so erkannte Karl Manrevel,erinnerte sich des Befehls, den ihm seine Mutter amMorgen auSgepreßt, und begriff Alles,
„Oh! oh!" inurmclte Karl, „an demselben Tage, anwelchem er mir d'as Leben gerettet hat, , , , der Augen-blick ist schlecht gewählt,"
Dem zu Folge machte er einige Schritte, nm zuseiner Mutter hinabzugehen, aber ein Gedanke hielt ihnzurück.
„Mordieu!" sagte er, „wenn ich hievon mit ihrspreche, so gibt es einen Streit, der nie endigt; besserwir handeln jedes für sich,"
„Amme," sagte er, „schließe alle Thüren und meldeElisabeth*), daß ich, noch etwas leidend von meinem Sturze,diese Nacht allein schlafen werde."
Die Amme gehorchte, und da die Zeit, seinen Planauszuführen, noch nicht gekommen war, fing er an Versezu machen.
"1 Karl IX, hatte Elisabeth von Oesterreich, die Tockter vonMaritnilian, geheiralhet,