Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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Jedermann folgte/ denn offenbar mußte der Eberbald Stand halten.

Nach Verlauf von zehn Minuten verließ der Eberwirklich den Fußpfad, auf dem er forteilte, und warfsich in das Gehölze, aber auf einer Lichtung anaelangtlehnte er sich mit dem Hintcrtheile an einen Felsen anund stellte sich aegen die Hunde.

Auf das Geschrei von Karl, der ihm gefolgt war,eilten Alle herbei.

Man hatte den interessanten Augenblick der Jagderreicht. Das Thier schien zu einer verzweifelten Ge-genwehr entschlossen. Autgereizt durch einen Lauf vonmehr als drei Stunden stürzten sich die Hunde mit einerErbitterung auf dasselbe, welche durch daS Geschrei Unddie Flüche des Königs verdoppelt wurde.

Alle Jäger reihten sich im Kreise aneinander an.Etwas voraus, hatte der König den Herzog, von Alencon.der niit einer Büchse bewaffnet war, und Heinrich hintersich, welcher nur sein einfaches Jagdmesser hei sichtrug.

Der Herzog von Alenzwn machte seine Büchse vomHaken los und zündete die Lunte an. Heinrich ließ seinJagdmesser in der Schelde spielen.

Der Herzog von Gnise, der alle diese Jagdükungenverachtend ansah, hielt sich mit seinen Edclleuten etwaszurück.

Die in einer Gruppe versammelten Frauen bildeteneine kleine Schaar, welche gleichsam das Seitenstück zuder des Herzogs von Guise gab.

Was Jäger war, blieb, die Augen starr auf dasThier geheftet, in ängstlicher Erwartung.

In einiger Entfernung stand ein Pigncur, der sichfest auf den Boden stemmte, um die zwei Hatzhundedes Königs zurückzuhalten, welche, mit ihren Panzer-hemden bedeckr, beulend, und sich immer wieder vorwer-fend, daß man alle Augenblicke glauben mußte, fie