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gentheil, ohne das- ich weiß, wie es kömmt, die Dingedurch einen Flor. Diese ganze Politik beunruhigt michungemein. Doch sage mir, weiß man, ob Dein Ännibalmeinem Bruder so ergeben ist, als er es zu seyu scheint?Belehre Dich hierüber, es ist von großer Wichtigkeit."
„Er, irgend Jemand oder irgend Etwas ergeben!Man sieht, daß Du ihn nicht kennst, wie ich. Wenner jemals irgend einer Sache sich ergibt, so geschieht eseinzig und allein aus Ehrgeiz. Ist Dein Bruder derMann dazu, ihm große Bersprechen zu machen? oh!dann gut, er wird Deinem Bruder ergeben sehn; aberDein Bruder, obgleich ein Sohn von Frankreich, Hutesich wohl, die Versprechungen, die er ihm gemacht, nichtzu halten, oder meiner Treue, er mag sich in Achtnehmen!"
„Wirklich?"
„Wie ich Dir sage. In der That, Margarethe, esgibt Augenblicke, wo dieser Tiger, den ich zahm gemachthabe, mich selbst beängstigt. Eines Tags sagte ich znihm: „„Annibal nehmt Euch in Acht, betrügt mich nicht;denn wenn Ihr mich betrügen würdet! Ich sagte
ihm dies jedoch mit meinen Smaragd-Augen über derenBlitze Ronsard Verse geschrieben hat..."
„Nun?"
„Nun, ich glaubte er würde mir antworten: „„IchEuch betrügen! ich, nie u. s. w."" Weißt Du, was ermir erwieberte?"
„Nein I"
„Du magst diesen Menschen benrtheilen: „„UndIhr, solltet Ihr mich betrügen, nehmt Euch ebenfallsin Acht, denn, obgleich Prinzessin . .Und bei diesenWorten drohte er mir nicht nur mit den Augen, son-dern auch mit dem Finger, mit seinem spitzigen Finger,der mit einem lanzcnförmig zugeschnittenen Nagel be-waffnet ist, den er mir beinahe unter die Nase hielt.In diesem Augenblick, meine arme Königin, ich gestehe