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heißt, ganz ergebe», wie es der von Euch bevorzugte,wie es Euer Genosse sehn muß."
„Oh traurige Thorheit," sprach Margarethe, „vHunseliger Gedanke!"
„Schwürt ^.. ."
„Worauf soll ich schwöre»?"'
„Auf dieses silberne Kästchen, welches von einemKreuze überragt wird."
„Nun wohl, wenn, was Gott verhüten möge.Deine düstere Ahnungen in sich verwirklichen, mein schönerEdelmann, ans dieses Kreuz schwöre ich Dir, Du sollstbei mir scpn, lebendig oder todt, so lange ich selbstlebe. Und wenn ich Dich ans der Gefahr nicht rettenkann, in die ich Dich, ich weiß es wohl, für michallein stürze, so gebe ich wenigstens Deiner armen Seeleden Trost, welchen Du verlangst und den Du so gutverdient haben wirst."
„Noch ein Wort, Margarethe. Ich kann nun sterben,ich bin über meinen Tod beruhigt; ich kann aber auchlebe», wir können siege». Der König von Navarra kannwirklich König werden, Ihr könnt Königin stpn. Dannwird Euch der König entführen. Das unter Euch aus-gesprochene Gelübde der Trennung wird eines Tags ge-brochen werden und die unsere zur Folge haben. Mar-garethe, theure, vielgeliebte Margarethe, mit einemWorte habt 2hr mich über meinen Tod beruhigt, be-ruhigt mich nun auch mit einem über mein Leben."
„Oh, fürchte nichts!" rief Margarethe, die Handabermals nach dem Kreuze über dem Kästchen ausstreckend.„Wenn ich reise, folgst du mir, und wenn der Königsich weigert, Dich mitzi,nehmen, dann bin ich cS,welche nicht reist."
„Aber Ihr werdet es nicht wagen, zu widerstehen?"
„Mein vielgeliebter Hpaeinth," sprach Margarethe,,,Dn kennst Heinrich nicht. Heinrich denkt in diesemAugenblicke nur an Eines, daran, König zu werden,Königin Margot. It. ö