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bi»! — Sechs Uhr!" sprach er, als er die Glocke vonNvtre-Danie schlagen hörte. „Und dieser arme La Mole!was ist wohl ans ichn geworden? Laufen wir in denLouvre, vielleicht weiß man dort etwas von ihm."
Nach diesen Worten ging Coconnas in größter Eiledurch die Rne de la Mortclleric binab und erreichte diePforten des Louvre in kürzerer Zeit, als ein gewöhn-liches Pferd dazu gebraucht hätte. Er warf auf seinemWege die bewegliche Reihe braver Bürger nieder, welchefriedlich um die Buden der Plaee Baudoher spazierten,und trat in den Palast.
, Hier befragte er Portier und Schildwache. DerPortier glaubte, er habe Herrn de la Mole am Morgenzurückkchrcn sehen, erinnerte sich aber nicht, daß erwieder hinansgegangen war. Die Schildwache war.erstseit anderthalb Stunden da und wußte nichts.
Rasch stieg er in das Zimmer hinauf und öffneteeiligst die Thüre, aber er fand hier nichts als das zer-rissene WamniS von La Mole, was seine Unruhe nochvermehrte.'
Dann dachte er an La Hnriöre und lief zu demwürdigen Gastgeber zum Schönen Gestirn. La Huriörehatte La Mole gesehen. La Mole hatte bei La Huriöregefrühslückr. Coconnas war daher völlig beruhigt, »ndda er großen 'Hunger hatte, so sordcrie er für sich einAbendbrot».
Coconnas war in der gehörigen Stiinmung, um gutzu Nacht zn speisen. Er hatte einen beruhigten Geist undeinen leeren Magen. Er speiste also so gut, daß dasMahl bis acht Uhr dauerte. Nunmehr gestärkt durchzwei Flaschen Anjouwcin, den er sehr liebte und mit einemWohlbehagen getrunken hatte, das sich durch Blinzelnseiner Augen und durch ein wiederholtes Schnalzen derZunge kundgab, sctzte er seine Nachforschung nach LaMole fort, wobei er seine neuen Gänge durch die ver-schiedenen Gruppen mit Fußtritten und Fanstschlägcn nachMaßgabe der Zunahme der freundschaftlichen Gesinnung