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in Geist, diese Transsubstantiation, welche täglich, in jedemAugenblicke geschieht, ein wirkliches und unbegreifliches Wunderist, und daß es nicht Noth thut, dem denkenden Menschen phan-tastische Umwandelungen und chimärische Ereignisse vorzuspiegeln,damit er an eine höhere Macht demüthigen Sinnes glaube.
Hienach könnte es scheinen, daß für die Zwecke einer Hör-messung jeder Schall, jedes Instrument verwendbar ist, voraus-gesetzt, daß wir die Kraft kennen, mit welcher es in Schwingungversetzt wird, und wenn wir dann die Entfernung zwischen Ohrund Tonquelle berücksichtigen. Leider aber sind diese beiden Be-dingungen garnicht so einfach zu erfüllen und zumal nicht ohnebesondere Rücksicht auf die Eigenthümlichkeiten des Gehörorganeszu verwenden.
Was zunächst die Entfernung anlangt, so ist es ein be-deutender Unterschied, in welcher Richtung von der Tonquelledas Ohr sich befindet. Denn ebenso, wie das Auge in seinerSehaxe am schärfsten sieht, ebenso hat auch das Ohr eine be-stimmte Richtung nothwendig, damit die Schallwellen möglichstsenkrecht gegen das Trommelfell andringen, und so am allerbestenihre Bewegung fortpflanzen können. Diese Richtungslinie kannman als die Höraxe bezeichnen und sie ist zugleich die Axe des-jenigen kegelförmigen Raumes, aus welchem die Schallwellenam eindringlichsten zu uns Herüberströmen. Denn ebenso wiedas Auge seitlich zu sehen vermag, ebenso kann auch das Ohraußerhalb der Höraxe die schräge herankommeuden Töne indiesen gewissen Grenzen noch recht gut auffafsen: Es verkleinertsich aber bei Schwachhörenden gerade der Umfang dieser kegel-förmigen Region sehr bald in auffallendster Weise, so daß ofteine geringe Wendung des Kopfes genügt, um den Ton un-hörbar zu machen. Die Grenzen liegen zuweilen hier so scharfnebeneinander, daß Jrrthum nur schwer zu vermeiden ist. Hier-
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