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ausführen werde, über alle Vorstellung klein. Eine Wirkungüben sie freilich auf uns aus; sie bedingen die Empfindung einergrößeren oder geringeren Wärme. Diese etwas starke Zumu-thung an die Vorstellungskraft erfordert noch einige Worte zurnähern Erläuterung. Wer jemals in ein Schloßenwetter ge-kommen ist, vergißt nicht so leicht die höchst unangenehme, nachund nach unerträgliche Empfindung, welche die sein Gesicht,seine Hände treffenden kleinen Körper hervorbrachten. Er fühltejeden einzelnen derselben, und jeder einzelne wirkte wie ein in-tensiver Nadelstich. Würde die Empfindung dieselbe gewesensein, wenn die kleinen Körner 10 oder 20 mal so dicht gefallenwären, als sie in der Regel zu fallen pflegen? PsysiologischeUntersuchungen belehren uns, daß unser Unterscheidungsvermögenfür zwei gesonderte Einwirkungen ein sei)r beschränktes ist. Diekleinste Entfernung zweier noch getrennt fühlbaren Zirkelspitzenist auf dem vorderen Theile der Zunge 1,1 Millimeter, im Ge-sicht etwas über 4 Millimeter. Würden also die Hagelkörner so dichtfallen, daß ihre Entfernung von einander etwa 4 Millimeter be-trüge, so könnten sie in unserm Gesicht nicht mehr einzeln em-pfunden werden, sie dürften vielmehr auf der Haut nur eingleichmäßig verbreitetes Schmerzgefühl Hervorrufen. Die.Stärkedieses allgemeinen Schmerzgefühles würde natürlich nur von derGröße und der Geschwindigkeit der Hagelkörner abhängen, jawenn dieselben recht klein sind, brauchte es gar kein eigentlicherSchmerz zu sein, den wir fühlen. Man braucht sich nur an dieEmpfindung zu erinnern, welche bei starkem Schneetreiben durchdie kleinen, in dichten Schaaren auftreffenden Eiskrystalle her-vorgerufen wird. Was wir in diesem Falle fühlen, steht derWärmeempfindung wunderbarer Weise sehr nahe. Ist es nunwirklich so ungereimt, wenn wir annehmen, daß die unendlichkleinen, in außerordentlicher Dichte uns treffenden Gastheilchenje nach ihrer verschiedenen Geschwindigkeit eine verschiedene Wärme-
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