x) Selz: 1077. Dreißig Hufen im elsüssischen Nordgau. 8t. 2806 (Bd. III, 49).x) St. Gumpert zu Ansbach: 1078. Ottenhofen"). 8t. 2813 n (Bd. III, 121).x) Niederaltaich: 1079. Pcringen im Brcisgau"). 8t. 2817 (Bd. III, 212).ss) St. Guido zu Speier: 1086. Gut zu Deidesheim. 8t. 2878 (Bd. IV, 112).di>) St. Gallen: 1093. Daugendorf. 8t. 2918 (Bd. IV, 389).ee) St. Georgenbcrg: 1097. Sechs Hufen im Gau Innthal. 8t. 2935(Bd. V, 1).
<1ä) St. Jakob vor Mainz: 1101 (?). Drei Hufen in Nordeustadt. 8t. 2956(Bd. V, 131 n. 33).
es) St. Pantaleon zu Cöln: 1105. Güter der Wittwe Gertrud von Boppard.8t. 2976 (Bd. V, 251).
L. In Italien.
I. Bisthümer.
s) Vercclli: 1069. Mirabello, Pccetto und aller Besitz in Montferrat.
8t. 2721 (Bd. I, 609) (vergl. 8t. 2852, von 1083: Bd. III,491 n. 27)").
1070. Casale, mit Hccresfolge und Dienst in sechs Grafschaften.8t. 2787 (Bd. II, 7 n. 16).
b) Aquileja: 1077. Lehen des Grafen Ludwig innerhalb der Grafschaft
Friaul, Ortschaft Lucenigo. 8t. 2800 (Bd. III, 13).
1081. Die Bisthümer Parcnzo und Triest. 8t. 2838 und 2839I. o-, 396).
c) Arezzo (Domstist): 1081. Ein vorher durch den König dem Stifte ab-
gcfprochcnes Grundstück (innerhalb einer allgemeinen Bestätigung).8t. 2835 (Bd. III, 395).
6) Pisa: 1084. Der Wald Tumulus Pisanorum. 8t. 2857 (Bd. III,567 u. 568).
1089. Die Höfe Livorno und Papiani. 8t. 2895 (Bd. IV, 247).e) Padua: 1090. Die Stadt Padua mit aller kaiserlichen Gewalt und denFlüssen Retrone und Brenta. 8t. 2904 (Bd. IV, 280).k) Asti: zwischen 1090 und 1093. Die Burg Lavegia, ein Hof und dieAbtei San Dalmazzo di Pedona. 8t. 2992s. (Bd. IV, 374).1093. Castell Carassone. 8t. 2917 (I. e., 389).
§) Pavia: 1098. Abtei Breme und weitere Besitzungen. 8t. 2921(Bd. IV, 389).
b) Mantua: 1093. Castelnuovo, Campitello, Scorzarolo. 8t. 2922 (Bd. IV,396 n. 8).
») Als Zurückerstattung bezeichnet.
>2) Entschädigung in Gestalt einer Verpfändung.
>2) Matthäi macht in dem hier in n. 2 zuerst citirtcn Programm darauf aufmerksam,daß die Waldpfalzen im nördlichen Borlandc des ligurischen APPcnnin, ein altes Jagdrevierder lombardischen Könige, welche zusammen den Königsforst Vobis ausmachten und ur-sprünglich den ganzen Ttcflandbuscn am unteren Tanaro bedeckten, von Heinrich IV. im An-sangeseiner selbständigen Regierung zu mehreren Schenkungen herangezogen wurden (9 u. 10);eben Marengo ist als Mittelpunkt dieser picmontesischcn Königshöfe anzuschen, und ebensostehen im Inckiaulus als ourio gno xortinont ad inousLna rogis Roinani unter den ouriocks I-oindarckta. nach einander Onninnda, lvergl. Bd. I, S. 129 n. 67), Llarona (rosx.dlariiu-a- eben Marengo). .. Rotor (Retorto) (I. o., 64g): vergl. hier 8t. 2658 und unten beiII L a. Diese im Ganzen 28 im Inckioulns aufgczählten königlichen Besitzungen im west-lichen, mittleren, südlichen Theil von Piemont stammten Wohl aus der Zeit der alt-langobardischen Herrschaft (nicht aus der Mitgift der Gemahlin Heinrich's IV., der KöniginBertha, wie Matthäi selbst — vergl. 18, ul— vorher angenommen hatte).. Neben den schongenannten drei -Orten ist die gleichfalls im lucktonlus (649) aufgefübrte ouria Vispoirt —Ponte Curonc (östlich von Tortona) — in 8t. 2851 -r, als eine bestätigte Schenkung derKaiserin Agnes, erwähnt (Bd. III, S. 490 II. 27). Weiter aber fallen sämmtlich in diesenTheil Piemont's noch 8t. 2721 und 273? - I L 1 a —, 8t. 2785 - eben hier 11Z 2 a —nebst 8t. 2725 a Wd. I, S. 627 n. 49), ebenso 8t. 2978 und 2921 (Vergl. Bd. IV, S. 398n. 2), alle in diesen gleichen örtlichen Bereich. So war 1098 die Abreibung Piemont's vonHeinrich IV., durch den Abfall des Königs Konrad, für den Kaiser ein besonders empfind-licher Schlag. Eben im Hinblick auf diese piemontesischen Besitzungen richtete Benzo, alsBischof von Alba, seine nachdrücklichen Mahnungen wegen der fiscalischen Einkünfte anHeinrich IV. (vergl. Bd. IV. S. 89 u. 99), und aus dem gleichen Grunde hat wiederHeinrich V. nach Beschlagnahme der mathildifchen Erbschaft 1116 , 1118 auch nachdrücklichnach Piemont hin, nach den Resten der dortigen königlichen Domänen, sich umgesehen.