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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Die Juden in Spanien.

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Geldverlegenheit eine unerschwingliche Summe von 2000 Golddublonenals Strafgeld auf, mit der Vollmacht für seinen Schatzmeister, dieZahlung durch den Verkauf der Möbel und der Liegenschaften derJuden 'zu erzwingen; wenn diese nicht ausreichen sollten, von Ver-mögenden, durch Entziehung von Speise und Trank und durch Folter-qualen zu erpressen und die Unvermögenden als Sklaven zu verkaufen,bis die Summe vollgezahlt sein würde *); (6. Juni 1369).

Don Heinrich ließ sich indeß dasselbe zu Schulden kommen, womit«r seinen Bruder in den Augen der Christenheit gebrandmarkt hatte;auch er verwendete fähige Juden zum Staatsdienste und vertrauteihnen namentlich das Finanzwesen an. Zwei Juden aus Sevilla

übergab er wichtige Aemter, Don Joseph Pichon und Don SamuelAbrabanel. Der Elftere war Steuereinnehmer und Almoxarifedes Königs und stand bei ihm in hohen Ehren-). Welches Amt-Samuel Abrabanel bei Hofe bekleidet, ist nicht bekannt; er hattejedenfalls bedeutenden Einfluß^). Noch andere durch Gewandtheit

oder Geldmittel hervorragende Juden hatten keinen Zutritt zu DonHeinrich's Hof'').

Vmaclor äs los Ilios, lristorig. ... äs tos lluäios äs Ilspana ^VortuZal II. 312 f. Und die Urkunde Oosurnsntos justiücativos VIII. p. 571.Der gelehrte Don lass Voaaäor äs los Rios, welcher zuerst in Spanien dieGeschichte der Juden mit Unparteilichkeit behandelt hat, schrieb 1848 blstuäiosüistoricos politieos ^ lstsrarios sodrs los lluäios äs Lspana in einemBand, welchen er als Essais Lnsa/os bezeichnet!!. Statt einer ver-besserten Auflage verfaßte er das umfangreiche Werk lristoria social, politica^ rsIiAiosa, ä. I. ll. in drei Bänden 187576, wobei er viele neue Quellenbenutzt hat. In den Citatcn aus diesem letzten Werke bczcichnete ich cs kurzH.maäor. Dagegen das erste Werk IV Lstuäios.

-) ^zmls. cronica II. zum Jahre 1376, s. 8.

°) Mcnahcm b. Zcrach a. a. O.: n-d-nv-n -auiio . . . imiainn dnme, pi

ll.n? 2'2L1 sni^Li 0'LUII Ulis duir N1S2V1 . . . 1U-11 zi.12 norp 1VS

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Ob unter dem: 111)10 s'i'uvu na )'isuius vuiu ins iv in dem langen Dialogin Lclledet llslluäa (Ilo. 7, p. 10) Samuel Abrabanel zu verstehen sei, ist umso weniger zu entscheiden, als der Dialog jedenfalls fingirt ist (vergl. Note 4).Wenn der Kern historisch sein sollte, so müßte er in Don Heinrich's II. Zeitspielen, und man müßte dann im Anfang lesen: iou->is -Fsi (p) m nun--ne- w,' Ilsen. Allein der Passus p. 17 setzt das Vorhandensein von vielenjüdischen Zwangstäuflingcn voraus, was erst im fünfzehnten Jahrhundertevorkam: nr- nnnsu o'ii.i'i n-iuii nu^uu m-s nilli,uo> o'uiuui i>'is pm ns ^ini nonMQ'L ie.-iu! uns iuu, ai'sin iuu null'. an on'uvv «mu >u oi'u nnip si iiouii^ .p'i iyv o-»ii c'isni o>si, >in> v'S ip inv'iuusui oi ll'llus

-°) Folgt aus Mcnahcm b. Zcrach's Worten oben. Vergl. auch Usspx. Isaakb. Scheschct dlo. 197: pu^ni ^.n ni,'pip i>- i:iuu>nu a-sis 1 nii u"i 111 ^uisi.in ^sii puiunn p'ui uv 111 sin Din xuun ivp p'i:s pi zinn u"ns> ;v'iErsetz, Geschichte der Juden. VIII. 2