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Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl
Entstehung
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Rodenkirchen.

Communal Budget aufzunehmen. Am 17. April 1866 wurde dazu dererläuternde Beschluß gefaßt, daß die Gemeinde sich zur Aufbringung derKosten nur subsidiarisch verpflichte, also nur so lange, als die Kirchen-fabrik ohne Mittel zur Bestreitung der Kosten sei. Jetzt werden dieCultuskosten von der Kirchengemeinde bestritten.

Erster Rector der Kirche war Hermann Witte aus Borbeck, geb.3. Juni 1837, Priester 2. September 1861, seit 7. Juni 1872 Pfarrervon Grevenbroich. Unter ihm hielten 1866 die U. k. soo. ckosu. Zur-straßen, Smedding und Lüttich eine Mission, welche Erzbischof Paulusfeierlich schloß. Sein Nachfolger ist

Friedrich Wilhelm Esch aus Sehnrath, Pfarre Sindorf, geb.6. October 1842, Priester seit 18. November 1866, bis 18. Juni 1872Mcar in Fischeln.

Bald nach Errichtung des Rectorates sah sich das erzbischöflicheGeneralvicariat veranlaßt, die Taufen von Bayenthal dem dortigen Rectorzu überweisen; ebenso die Taufen von Raderthal, welches kirchlich zurPfarre Jmmendorf gehört, aber eine Stunde von der Pfarrkirche entferntliegt. In gleicher Weise geschah dies mit der ersten h. Communion derKinder.

Von Bayenthal wurde früher nach Rodenkirchen beerdigt. 1876legte die Civilgemeinde einen eigenen Begräbnißplatz, 40 Minutenvon Bayenthal entfernt, an. Die kirchliche Benediction hat derselbe nichterhalten. Dort werden die Leichen aus Raderthal, Arnoldshöhe undBayenthal bestattet. Die Beerdigung nimmt der Rector von Bayenthalvor, obgleich der Begräbnißplatz in der Pfarre Jmmendorf liegt.

Schule.

Die Maschinenfabrik besorgte 1861 eine Schule auf ihre Kosten,die bald zweiklassig, dann bis zum Jahre 1873 dreiklassig wurde. Von daan weigerte sich die Fabrik, weiter für die Kosten der Schule aufzu-kommen, so daß die Gemeinde letztere übernehmen mußte. Als ersterLehrer wirkt an derselben seit 1881 N. Richrath, als erste LehrerinFräulein Dütsche.