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Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl
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Herinitlheim.

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Vogteiverband ^). — In demselben Jahre am Vorabend von St. Nicolauserklärten der Edelherr Conrad von Sleda, Ritter Wilhelm von Helpen-stein, Friedrich, Canonicus von St. Gereon, und Heinrich, Sohn desVogts und Ritters Philipp von Kendenich, auf Bitten der Jda, Ge-mahlin des letztem, der in Gefangenschaft sich befand, daß sie als Bürgendafür einstehen, daß, wenn Philipp der Vogt in der Gefangenschaftsterben sollte, dessen noch minderjährige Kinder später den zwischenjenem und dem deutschen Orden abgeschlossenen Kauf von 40 Morgengenehmigen werden^). — 1282 im Monat Januar verkauft WilhelmBraxator (Breuer) und Gertrud, seine Ehefrau, dem Comthur und denBrüdern des deutschen Hauses Lutlmriims zu Köln 4 Malter Weizenkölnischen Maßes für 8 Mark kölnische Denare. Diese 4 Malter sollensie jährlich liefern von 10 Morgen Ackerland im Felde von Rizemulen-heim, wovon sie den Nießbrauch haben. Bei unterlassener Leistung der4 Malter soll der Nießbrauch aufhören ^). — 1283 auf 8t. Irancüsvicoirt688ori8 Tag bekunden dieselben Eheleute (welche hier ssmitratorund 86nri8oror der Brüder des deutschen Hauses 8t. Latlmrinas ge-nannt werden, also als Tertiarier mit denselben verbunden waren), daßsie den genannten Ordensleuten für 30 Mark brabäntisch alle jeneGüter mit Zubehör verkaufen, welche früher der Mundschenk der Burgin Stotzheim besaß, und an denen sie die ungestörte Benutzung hatten.Außerdem verkaufen sie dem genannten Ordenshause für 6 Mark und3 Schillinge Aachener Denare 3sts Morgen Ackerland in den PfarrenEffern und Mulenheym. Zeugen waren der Abt von St. Pantaleon undUsnrimm, p1sbkmri8 von St. Johann Baptist zu Köln^). Letzterer, vonGleuel herstammend, ist auch Zeuge in der folgenden Urkunde. — 1286den 13. December schenken Heinrich von Lüssem und seine Mutter ihrenHof zu Riczemulenheym mit Gebäuden, Aeckern, Weiden, Waldungenden Deutschordensherren gegen eine Präbende für sich und ihre Magdbei dem Ordenshause zu Köln ch. — 1307 Donnerstags nach Uurilloatlobestimmen Gerard, genannt Birkmann, und Paze, Eheleute in Ryze-mülenheim, dem Deutschordenshause 8t. Lmtlmriims in Köln eine Jahres-rente von 6 Schilling kölnisch, zahlbar am Feste Mariä-Himmelfahrtdem irmAmtro piotantiao °), wofür das Anniversar des Bäckers Hermann(bvmikratsr) feierlich soll gehalten werden. Dazu ist eine SummeGeldes dem Orden angewiesen worden. Zum Unterpfand werden gestellt

st Lac., Urk., II 717. — st Urkunde im Staatsarchiv zu Düsseldorf. — st'UM.— st UM. und Esser, Geschichte der Pfarre St. Johann Baptist in Köln, 103. —st Lac., Urk., II 8r2. — st Uiotuntia bedeutet nach Lac., Arch., I 301, eine Weinrcntezur Ergötzlichkeit der Geistlichen.