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Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl
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Hermiilheim.

wie er sie von seinen Voreltern ererbt hat, dem Orden übergibt. IhreZustimmung haben gegeben Sigewige, Gemahlin des Dietrich, dieTöchter seines Bruders Hermann sammt ihren Ehegatten, nämlich Hilde-garde mit Lus de Bozheim, Guda mit Reiner von Vliesteden, Christin«und Adam von Vliesteden; außerdem seine Brüder Johann, Mönch vonSiegbnrg, und Wilhelm, Canonicus von Mechtern ^). — 1260 genehmigtErzbischof Conrad von Köln, daß Winrich, Schultheiß von Lechenich,Sohn Daniel's von Bachem, seine Güter in der Pfarre Riezemolhem,30 Morgen Land, eine Mühle und einige andere Güter, die er vomErzbischof zu Lehen hatte, den Brüdern des Deutschordenshauses zuKöln für 105 Mark (per 12 Schillinge) frei von allen Diensten undLehnsverpflichtungen verkaufe; dagegen soll Winrich sein Burghaus zuFrechem dem Erzbischof und der kölnischen Kirche frei überlassen, esjedoch für sich und seine Erben vom Erzbischof unter denselben Be-dingungen (als Lehen) erhalten, wie er die Güter in Hermülheim be-sessen hatte 2). — 1261 bekennt Hermann von Dorne, daß er 30 MorgenLand bei Mülheim (upucl Nolvksim), die er als Lehen von RitterReiner von Grin besaß, dem Deutschordenshause 8ff? Oatlmriims inKöln für 38 Mark verkauft habe. Und weil er die 30 Morgen demOrden als freies Allodium verkauft, so erbittet und erlangt er vongenanntem Ritter Reiner, daß dieser sür immer auf sein Allodialrecht zuGunsten des Ordens verzichtet. Besiegelt haben die Urkunde Uov. Vom.IluAölbsrtus, Ool. Lool. otsotus, u. u. A. Oobvliuus, plslmuus in Lech-nike ch. — Im Jahre 1274 hat Sweder von Alpen, Bruder weilandHeinrich's von Alpen, bekundet, daß sein Bruder die Lehnsberechtigungüber 30 Morgen Land zu Hermülheim und die dazu gehörige Hofstättedem deutschen Hause zu Köln übertragen habe. Er war Vormund seinesminderjährigen Neffen Arnold. Als dieser großjährig geworden war,verweigerte er seine Zustimmung und machte Ansprüche auf die Hofstätte.Um den Zwist zu schlichten, vermittelten am 14. Mai 1291 rechtschaffeneund brave Männer mit Berührung des heiligsten Altargefäßes undunter einem körperlichen Eide, daß das Ordenshans an Arnold noch20 Mark und außerdem alljährlich ein Pfund Pfeffer zahlen solle. Da-mit war der Streit geschlichtet^). — Am 21. November 1278 verkauftEdelherr Philipp, Vogt von Kendenich, und seine Gemahlin Jda demDeutschordenshause 8^ Latllarirmk zu Köln ein Stück Ackerland imKendenicher Feld bei Ricenmolenheim, haltend 40 Morgen, den Morgenzu 20 Schillinge kölnische Denare, frei vom Hofes-, Gemeinde- und

0 Lac., ttrk., II 132. Mechtern — äs Nurh-rtbus beim jetzigen Ehrenfeld. —2) idiä. II 491 — 0 Urkunde im Staatsarchiv zu Düsseldorf. Nach Abschrift des HerrnI>r. Everhard v. Groote. — Heimes, Commenden des deutschen Ordens.