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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
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Friedrich Zarncke,

mächtigen Schlitzes für sein exponirtes Händchen zu versichern, speciellsich von (len Plackereien eines seiner Heerführer, des Argiin Karaboga,zu befreien. Kr wollte sich selbst zu ihm begeben, schickte aller einenGesandten voraus. Der Armenier 1 laiton in seiner Historia orienlalis,die er im Jahre 1306 in Frankreich verfasste, mit der königlichenFamilie verwandt und speciell für diese Partie sich auf seines OheimsMittheilungen und die auf Befehl des Königs gemachten Aufzeichnungenberufend, sagt (Hist. Orient., quae eadem et de Tarlaris inscribitur,herausgegeben von Andr. Müller 1671, S. 37): Seil primo Irammisildominum Stnibaldum , coneslabulum (conslabulariwmj reyni Armeniae,fidelem suum , ul accepla ab imperaiore Tarluvomm licentia securiusposset ire. Undc pracdictus fr ater regis , dominus Sinibuldus , cum xeniismultis ei pulchra gentium comiiiva ivil ad dominum Turlarontm , ei negoliu,pro quibus iransmissus fueral, optime adimplcvil. Vcrumlumm per spaliumannorum qualuor iraxil moram , antequam Armcniam rcmeurel. Poslquumvero rediil, regi ca, quae viderat ei feceral, seriosius enarravil. Absqucigilur tardilale rex Armeniae recessit u. s. w.

Von der Reise dieses Gesandten, des Connelable von Armenien,ist uns ein Brief erhalten, den der Bischof Odo (s. u.) dem Papste1249 von Cypern aus in Abschrift mittheilte, abgedruckt bei dAchery,Spicilegium, 2. Ausg., III, 626 fg. Er ist datirt vom 7. Februar (1248;aus Samarkand, und Sinibald erzählt darin, dass er nunmehr, wo eretwa die Hälfte des Weges zimickgelegl habe, acht Monate unter-wegs sei. Er musste also etwa Ende Juni 1247 aus Armenien ab-gereist sein; nach den Angaben Ilaitons wird er 1251 wieder-gekommen sein, worauf sich dann (aber erst 1253 nach Haiton) derKönig selbst auf die Reise begab 1 ), der 3'/ 2 Jahr alnvesend war undkurz vor dem Kriege Hulagus gegen Bagdad zurückkehrte. Ausserden persönlichen Gründen Haitons (Aytonus) waren auch hier über-schwängliche Hoffnungen in Betreif der Ausbreitung des Christenthumsunter den Mongolen mit wirksam (ad Her agendmn pro Deo el utiUlalcClirislianilalis me specialiter exposui). Der Brief spiegelt diese nochlebhatt wieder. Die oben schon angegebenen Momente verleitetenauch Sinibald zu der Ansicht, der Uebertrilt der Mongolen zum

* Er war am Erule August 1253 abgereisl, wenn ich Ruysbrock (Recueil IV,37 5) richtig verstelle.