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FltlEDRICII ZaüNCKE
iverunt. Qai reversi nunciaverunt, quod Tartari veterem llunqariamkm occupaverant et sitae dilioni subieceranl. Später, zum Ja 1 1 re 1239,verweis! Alberich in Betreff der Tartaren auf die, etwa 1250 er-schienene Reisebeschreibung des Minoriten Johannes de Plano Carpini(llisloria Tartarorum), aber eine Benutzung derselben ist nicht nach-zuweisen. In obiger Darstellung gab er also, was man im Abend-lande selber sich zurecht combinirt batte, ohne Beeinflussung durchsolche, die nach Asien gewesen waren und dort nidiere Nachrichteneinzuziehen gesucht halten.
2. Vincentius Bellovacensis.
1253.
Dies wird bestätigt durch die Darstellung des DominicanersVincentius Bellovacensis, der 1253 sein Speculum hisloriale über-arbeitete und bis 1250 fortsetzte. Zum Jahre 1202 (1203?) erztiblter die Geschichte vom Aufkommen der Mongolen. Er verfahrt nochcorrecler als Alberich, indem er den Priester Johannes nicht als einetypische Gestalt nimmt, sondern, sich der Auffassungen des Jahres1221 erinnernd, den König David als den von den Mongolen be-siegten Oberherrn ansieht, wobei er freilich, der populären Auf-fassung folgend, den David nicht zum Urenkel, sondern einfach zumSohne des Priesters Johannes macht. So erzählt also Vincentius Lib. 30,Gap. 69'): Anno domini 1202 * 2 ) secundum quosdam Tartari post occi-sionem domini sui exierunl in populorum deslructionem. Ili etenim ]>riustidhuc in terra sua , videlicet Tartaria. qnac affinis esl Indiae, resi-dentes, contra reqem David, dominum säum, videlicet prcsbtßeri Johannis,quondum dominaloris et imperaloris Indiae fdium, conspiraverunl eumquedolose machinantlo inlerfecerunt. Anteil siquidem ab antiquo TartariaIndiae reqi fuerat subiecla cique paci/ice et quiele debila -usque ad lempusillud exsolverul tributa. Gumque praedictus rcx ab eis tribulum solilumexpeleret, ... so empören sie sich unter Gint/ischam, der eine Reihe
*) 1°!' benutzte die Ausgabe von Jot). Mentelin, Slrassburg 1 17.3 (4. December),die in 32 Bücher getheilt ist.
2 ) Gedruckt ist 1203, aber später 30, 80 heisst es 1202, und die aus Yincenzabgeleiteten Quellen haben alle 1 202; für die Geschichte der Mongolen würdefreilich 1203 zutreffender sein als 1202.