Der Priester Johannes.
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um Damiette hingegeben halte, völlig zerstreut. Damiello war wie-der verloren, der vermeintlich aus dem Osten zu Hülfe kommendechristliche König war wieder verschwunden. Man stand wieder da,wo man im Jahre 1217 gestanden hatte, aber nicht, wie damals, vollHoffnung auf die Zukunft, sondern niedergeschlagen. Tief verstimmtkehrte der feurige Kreuzprediger, Jacob v. Vitry, im Jahre 1227 ausdem Orient heim und liess sich bald darauf von dem neuen PapstGregor IX, seinem persönlichen Freunde, der bischöflichen Wurdevon Ptolemais entheben. Gregor machte ihn dann zum Cardinal undals solcher lebte er noch bis zum Jahre 1243, wo er in Rom starb.
Von einer ganz eigenthiimlichen Wendung, die die Sage in ei-nigen Gegenden des Abendlandes nahm, erzählen uns die AnnalesMarbacenses (Mon. Germ. hist. Scr. XVH, 142 fg.) oder Argen-l iuenses pleniorcs (Böhmer, Fontes rer. Germ. HI, 66 lg.), diebis zum Jahre 1238 reichen. Diese, offenbar von dem Einfall derMongolen in Russland 1221/22 berichtend, erzählen ohne sie zu nen-nen, dass das Gerücht gegangen sei, sie wollten auf Köln marschirenund die Leiber der aus ihrem Volke herstammenden drei Königewieder holen. Besonders hatten die Juden über ihre Herankunft ge-jubeit, und sich von ihr Befreiung aus dem Exil versprochen. Darumhatten sie auch den König jener Sc haaren einen Sohn David’s genannt.Die Worte lauten: Anno MCCXX11 de terra Persarum exercilus ma-guus valde cl forlis, egressus de frnibus suis, per adiacentes sibi provin-eias transitum fecit. Qui dicebanlur (wisse homines magnae proceritaliset staturae horribilis. Quod tarnen non credimus. Sed qua de causaegressi fuerinl vel quid egerint ignoramus. Jn brevi vero reversi suntad propria. Dicebanl tarnen quid am, quod versus Coloniam veile nl ireet tres Magos de gente eorurn nalos ibidem accipere. Unum tarnen sci-nru-s, quod ludaeorum gens super eodem rumore ingenli laeticia exulta-bant et vehementer sibi upplaudebanl, nescio quid de futura liberlale suaex hoc provenirc sibi speranles. Unde et regem illius mullitudinis filiuinDavid appellabunl. Wie sich das Gerücht von dem Verlangen nachden Reliquien der drei Könige bilden konnte, liegt auf der Hand. Esbrachte ja bereits die erste Nachricht von dem Presbyter Johannesdenselben in Verbindung mit den drei Königen. Auch später nocherhielt sich jene Annahme. In dem Briefe des Yvo Narbonensis, denuns Matth. Paris zum Jahre 1243 (Wals S. 540) erhalten hat, wird