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37. Reformation der Univ. 1534.35.
Der Hebraeus ist ein früherer canonicus regularis des Adel-berger Klosters Wilhelm TJelin, 1529 nach T. gekommen.Die Reformation verscheucht ihn nach Ingolstadt. Seine Schrif-ten s. bei Schnurrer, Lehrer d. hebr. Lit. 90.
Als gleichzeitig mit diesen sind noch folgende Namen etwaaufzuführen: Johann Renninger (Rominger) aus Stuttgartinscr. 1505, Nicolaus Esslinger aus Gmünd inscr. 1507,zugleich Med. D., Melchior Ruch (Rauch) aus Kempteninscr. 1511, Gabriel Sattler aus Waiblingen inscr. 1526,eine Zeit lang Pädagogarch auch Notar d. U., Konrad Schottaus Tagersheim inscr. 1523, später Jurist und Kanzleiadvocat,Georg Kämm er 1 in von Urach inscr. 1526, liest physica, istnachmals Superattendens der herzoglichen Stipendiaten, die sichdurch Unbotmässigkeit bemerklich machen, und endlich Mediciner.
Als der einflussreichste Mann an der U. ist aber der Probstdes Stifts und Kanzler A m b r o s i u s W i d m a n u auch Maichin-ger genannt anzusehen, der Sohn eines Tübinger Professors derMedicin. Er hatte 1490 inscribiert und war kaum erst Assessordes Kammergerichts in Worms geworden, als ihn der Herzog —vermuthlich durch Einfluss des Gregor Lamparter und dessenFamilie bewogen — auf den durch Nauclers Tod erledigten Postenberief. Zu diesem Zweck musste er erst geistlich werden unddie Weihen nehmen; das gieng aber so geschwind, dass man da-ran sehen kann, wie beliebt er hei dem höheren Klerus war. Unddem Klerus mehr als dem Herzog ist er in der Folge treu geblieben.
Die Universität war bis dahin eine durch die wichtigstenVorrechte geschützte selbstständige, nicht blos sich selbst regie-rende und ergänzende, sondern auch von eigenem Vermögen le-bende Körperschaft gewesen, welche keine andere Autorität übersich erkannte, als in gewissen Dingen die Kirche. Der Auftragder beiden vom Herzog gesandten Männer gieng zunächst dahindieselbe dem neuen Glauben zuzuführen, musste aber nothwendig
continebant oblationem pulcherrimi operis nimirum sphserse cum tabulistheoricis. Der Senat schenkt dafür 30 Thaler. ASen. 10. Febr. 1554.Imser hat ein instrumentum für den Comes Palatinus, zu welchem era. 1554 mit seinem in Tübingen lebenden Fachgenossen Nie. Prucknergereist war, fertig und lässt es durch die Mathematiker prüfen. ASen.16. Aug. 1558.