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Urkunden zur Geschichte der Universität Tübingen aus den Jahren 1476 bis 1550
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35. Vertrag zwischen üniv. u. Stadt 1527.

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schuldige, ein gewesener Mönch, der im Geiste der Reformatoren für seineSache spricht, wird nach schändlichen Martern lebendig verbrannt, dieMänner geköpft, die Weiher ersäuft, im ganzen zwölf Personen. Zweiwiderrufenden werden wenigstens die Zungen ausgeschnitten. Ob Farn erwegen seiner Theilnahme am Gericht entlassen wurde, wissen wir nichtimmerhin gereicht es der Universität zur Ehre, dass zu diesem Auftragkeiner ihrer Rechtslehrer willig war.

Vertrag zwischen Universität mul Stadt Tübingen, dieBeiliilf vnd Collectas betreffend.

22. November 1527.

Wir des durchleuclitigsten grossmächtigsten Fürsten vndHerrn Herrn Febwxanden zu Hungarn usw. Königs, Hertzogenzu Burgundien vnd Wirtemberg unseres gnedigsteu Herrn, Jöbiudes h. Römischen Rychs Erbtruclisäss Fryherr zu Waltpurg Herrzu Wolffeck usw. Statthalter vnd Regenten vnd Rethe des ne-nielten Fürstentlmmbs Wirtemberg bekennen vnd tliun kundoffenbar mit diesem brieff:

als zwischen den würdigen ersamen hoch vnd vvolgelertenvnsern lieben besondern vnd guten freunden Rector vnd Regen-ten der Vniuersitetzu T ii b i n g e n au ainem vnd B u r g e r-nieister vnd gericht daselbs am andern thailn, nachgemeltersuchen halbu spenn irrung vnd zwitracht herwachsen, derohalbnsie bederseits durch ir botschaft vnd gesantten vff heut dato zugütlicher verhör vnd handlung vor uns betagt erschinen vnd insolchen irn mengein vnd geprechen mit sampt etlichen irn dar-gelegten tryhaiten nach notturf't gegen aiuauder gnugsamlichverhört worden sein: dass wir demnach bed tail mit irn gutenwissen vnd willen solcher gepreebeu halb nachuolgender weissgütlich geaint vnd vertragen haben:

Das die Vniuersitet zu Tiiwingen vnd derselben verwandtendas spenuig gelt, wie inen sollichs yetzund vfferlegt ist, K.Maiestet zu vntertenigster gehorsam vnd wilfarung geben vndbezahl sollen, vnd verner , ob sich gefügte, das Ir K. M. deroErben vnd Nachkomen als Hern dis Fürstentlmmbs Wirtemberg