2(3. Ordinatio de viduis 1518.
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mit wissen desselben sins obern, by beröbung silier schuld, dannman im vor der vniuersität kein recht ergeen lausseu wurdet,vß Verordnung vnsers Gn. Herrn.
Tübinger Stadtregistratur Band 48.
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Ordinatio de viduis orphanis et pupillis, qui sunt apersonis universitatis per mortem relicti.
Item wir setzen ordnen vnd wollen, das liinliiro zu öwigeuZyten, waß erbfiill gefallen oder sich begeben zu Tübingen onetestiert vnd sunder gemecht von personell so der Vniuersitet vn-derwürfflich, zugehörig vnd allda lnishablich wonung zu latindomicilium haben, das dan soll ich erbfäll, vsserhalb desihenigenso verdingt ist, sollen vererbt, getliaylt vnd gehalten werdenglycherwyß nach vßwysung vermög vnd inhalt der gewonliaitvnd Statrecht zu Tübingen, so die Layen zwuschen inen haltenvnd insunderhaitt, wiewol das Aigenthum in den verfangengütter by dem vberblibnen Egemecht Yatter oder Mutter ist,auch sin soll, doch sollich Yerfangenschaft nit macht habenzuverendern oder beschwern one beschenung Eehaftiger vrsacli,von gemeiner Vniuersitet erkent vnd zugelassen.
Item so ainer der Vniuersitet verwandt wie ob es sy frowoder man, von dem andern mit tod abget, vnd Kinder hinderinen verlassen, soll das vberblyben Eegemecht innerhalb zwayenMonaten den nesten von zyten des abgestorben Eegemechts todza rechnen erscliinen vor ainem Rector vnd synen Bysitzern an-geben vnd lassen inschribeu alle sine ligende gütter Rent Zynßetc. so dan verfangen sind, deßglychen och schulden, so nochonebezalt daruff vßstienden, by pen zehen gülden der Vniuersitetzegeben vnd nichtzig desterminder schuldig sin zethon hernachwie vor.
Item Wan ains der Vniuersitet verwandt wie ob, mit todabget vnd Kinder hinder im verlasset, Sollen die Kinder souersie gut haben, vsserhalb der Verfangenschaft oder anvallet,