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Urkunden zur Geschichte der Universität Tübingen aus den Jahren 1476 bis 1550
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25. Satzungen über das Borgen an Studenten 1510.

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von ains Rectors vrtayl appelliert sich halten sol vnd anders be-treffende zu handthaben der Ordination dienend, die wir vnibkurtzin willen hie in dytz supplication einzaleyben vuderlassen,bittende doch vns des selbigen gnediglicb zuuergunstigen.

Vnd die wyl wir in dysem allem E. f. gnaden vnd gemaynervniuersitet eer vnd nutz suchen, so bitten wir abermaln E. f.gnaden wollen sich gnediglich gegen yrer gnaden vniuersitet vndvns erzögen vnd wie byliher beuolhen haben. Das begern wirvnib Dieselbige E. f. gnaden , die der almechtig got in langwi-riger vnd fridliclier regierung vffentbalten wolle, mit vnsern vn-gesparten hocbgevlyssen vnd willigen diensten zuuerdieneu. Gne-dig antwurt bittende vnd warttendtEwer fürstlichen gnaden

vndertbenig gehorsam vnd willigRector Cantzier vnd RegentenEwer gnaden vniuersitet zu Tü-bingen.

Concept ohne Datum etwa 1500. Registratur des K. Consistoriums.Das fürstliche Hofgericht hat erst 1511 seinen bleibenden Sitz in Tü-bingen bekommen, nachdem dasselbe früher in der Regel am jeweiligenAufenthaltsort des Landesherrn und seiner Räthe, in Stuttgart, Urach(1480) usw. zusammenberufen wurde.

Satzungen über das Borgen an Studenten 1516.

Herzog Uleich genehmigt die zugesandten furgenomen Ord-nungen vnd Satzungen mit Schreiben an Universität, Verweserdes vogtampts vnd Richter zu Tuwingen d. d. Stutgart Sontagnach conversionis Pauli [27. Jan.] a. 1510.

Vnd sigen diss nachgeschriben die Satzungen:

Item zufürkomen nachred, so uss vilueltigem verthon mitder Vniuersitet verwanten hie zu Tuwingen geschieht, wirt dissnachuolgen niass angezögt.

Item das kain In woner diser stat Tuwingen verwarnter ettwas