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24. Anbrinsjen der Universität 1510.
24.
Anbringen der Universität beim Herzog über
1. Verwendung der Juristen beim Hofgericht usw.
2. Freilassung des Donnerstags für die Juristen.
3. Lebenslängliche Anstellung der Lehrer,
etwa 1510.
Durchleuchtiger hochgeborner fürst gnediger lier E. f. gnaclhaben hieuor offtennaln etlich der vniuersitet Ordinarien vnd le-genten schriben lassen, das sy mit andern E. f. gnaden hoffrich-tern vnd bysytzern derselbigen hofgericbt bysytzen vnd ban-deln helffen sollen, neben dem eruordern E. f. gnaden ye zuZeiten, dan in yrer gnaden eigen geschefften, dan DerselbigenEhernen nachpuren lehenleuteii dienern vnd vndertlionen Sachenvnd heudeln gemelter vniuersitet doctor, zu riten zu raten vnd zureden. Wie wol nun wir all sampt vnd sonder E. f. gnaden inallem dem so Denselbigen zu Eer nutz vnd wolfart raychen mag,in aller vnderthenickait vnd gehorsamy zu dienen willig syend,noch dann begegnet gemelter vniuersitet vß obenerzelten Sachenallerlay vnkomenlicheit.
Wan anfangs lassen E. f. gnaden zu dem hoffgericht be-schriben, etlich Ordinarien vnd legenten der vniuersitet, die lutderselbigen vniuersitet stifftung fundation auch der Ordination vonwylund dem durchleuchtigen hochgeporeuen fürsten vnd herenheren Ebebhabtbn liertzogen zu Wirtenberg vnd Theck vnsermgnedigen palron löblicher gedechtnuß vffgericht, täglich zu lesenvnd den schillern mit ernst vor zu sein, schuldig siend. Wa nundie gedachten doctores den gantzen tag vsserhalb der stund darinsie lesen, in E. gnaden hoffgericht sitzen , mögen die gemeltendoctor quemlich mit vlyß vnd nutz nach vermög der vniuersitetfundation , wie sich zu thon gepürt, nit leren. Daruß dan sichdie schuler beclagen vnd der vniuersitet vß gemeltem vnflyß nach-tayl erwachset. Etlich der beschriben doctores mögen krauckliaithalb yrer lib die bayde, nemlich E. gnaden hoffgericht vnd lec-tur nit versehen, besonder lassend die selben yr lection vngclesen,