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Urkunden zur Geschichte der Universität Tübingen aus den Jahren 1476 bis 1550
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himclerts zu Grunde legte und aus demselben neben denFehlern der Abschreiber auch die schlechte Orthographieder Zeit herübernahm. Ausserdem konnte die Zusam-menstellung durch zahlreiche dort nicht aufgenom-mene oder inzwischen aufgefundene Docmnente ergänztwerden.

Die Reihe der Acten ist freilich auch so nochnichts weniger als vollständig. In der Winternachtdes 16. Januars 1531 wurde das Universitätshaus einRaub der Flammen und blieb Ruine bis 1549. Pri-vilegien der Universität und andere Docmnente, denenman hohe Bedeutung beilegte, Matrikeln, Statuten-bücher und ähnliches wurden wie es scheint vollstän-dig gerettet, aber die losen Acten, Protokolle des Se-nats , Concepte der Berichte an die Regierung undsonstige Correspondenz sind verloren.

Nun hätten sich wenigstens die Reinschriften jenerBerichte sowie die Concepte von Regierungserlassen inden Stuttgarter Archiven und Registraturen findenkönnen. Alle Nachsuchungen des Herausgebers sindjedoch vergeblich geblieben. Nirgends hat sich einezusammenhängende Masse von Acten über die Univer-sität aus jener Zeit vorgefunden, sondern nur verein-zelte Findlinge.

Man hat daher an mögliche Zerstörungen währenddes dreissigjährigen Kriegs gedacht. Aber diese Ver-nmthung trifft hier nicht zu. Denn schon der KanzlerMartin Aichmann, welcher in den Jahren 1593