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Par. XXXI. Cap. XXIV, 2.
der Tempel zu verstehen vgl. Jerem. 17, 12: „Der Thron der Herr-lichkeit, der Erhabenheit von Anbeginn ist der Ort unseres Heilig-thums.“ R. Abina sagte zweierlei, ebenso sagte R. Berachja zweierleiund die Rabbinen sagten auch zweierlei. R. Abina sagte: Die Sonnen-kugel ist eine von meinen Dienern, und in der Stunde, wo sie indie Welt hinausgeht, kann kein Geschöpf seine Augen an ihremGlanze weiden, wie es heisst Dan. 7, 10: „Ein Feuerstrom floss undging von ihm aus, “bedarf ich daher deines Lichtes? R. Acha sagte:(Es heisst) Jes. 42, 21: „Dem Ewigen gefiel es, um seiner Gerechtig-keit willen, dass er die Thora gross und mächtig werden liess“d. i. ich habe nur dich geschaffen, um dich zu läutern. R. Abinasagte ferner: Der Blitz stammt vom oberen Feuer (ist eine Folgedes oberen Feuers), und von einem Ende der Welt bis zum andernerglänzt sein Licht, bedarf ich daher deines Lichtes? R. Achasagte: „Der Ewige hat Wohlgefallen wegen seiner Gerechtigkeit.“(Wie vorher.) R. Berachja sagte: Aus dem Augapfel sieht der Menschnicht aus dem Weissen darin, sondern aus dem Schwarzen. Wennich nun, sprach Gott, aus der Finsterniss dir Licht erschaffen habe,bedarf ich deines Lichtes? R. Acha sagte: „Der Ewige hat Wohl-gefallen wegen seiner Gerechtigkeit.“ Ferner sagte noch R. Be-rachja: Es heisst Gen. 1, 2: „Und die Erde war öde und leer.“Was folgt darauf? „Und Gott sprach: es werde Licht und es wardLicht.“ Wenn ich, sprach Gott, aus der Finsterniss Licht erschaffenhabe, bedarf ich deines Lichtes? R. Acha sagte: „Der Ewige hatWohlgefallen wegen seiner Gerechtigkeit.“ Die Rabbinen sagen:Gott spricht zum Kinde: Während der neun Monate, wo du imLeibe deiner Mutter warst, habe ich dir geleuchtet, bedarf ich deinesLichtes? Ferner sagten die Rabbinen: Es heisst Dan. 2, 22: „Eroffenbart das Tiefe und das Verborgene, er weiss, was im Finsternist, und Licht wohnet bei ihm.“ Gott sprach: Das Licht wohntbei mir ; bedarf ich deines Lichtes? Rab sagte: In der Stunde, wodie Sonnenkugel und der Mond hineintreten, um von Gott die Er-laubnis zu erhalten, da werden ihre Augen von dem Glanze derSchechina dunkel, und wenn sie herausgehen wollen, um die Weltzu erleuchten, sehen sie nichts. Was macht Gott mit ihnen? Erschiesst Pfeile vor ihnen ab und sie wandeln ihrem Lichte nach.Das steht auch Hab. 3, 11: „Sonne und Mond stehen in ihrer Woh-nung; als Licht fliegen deine Pfeile, als Schein deines Speeres Blitz,“und Joel 3, 20 heisst es: „Sonne und Mond verdunkeln sich unddie Sterne ziehen ihren Glanz ein.“ R. Hosaja bar R. Simlai vonCäsarea sagte im Namen des R. Jizchak bar Sera: Die Sonnen-kugel geht nicht eher unter, als bis sie wie Blut in der Grösseeines Senfkorns geworden ist. Was ist der Sinn von Ps. 19, 6: „Siegeht wie ein Bräutigam aus seinem Gemache, freut sich, wie einHeld zu laufen den Pfad (mix)?“ Es giebt nur einen Pfad HTiN(Weise) der Weiber, wie es heisst Gen. 18, 11: „Es hatte aufgehörtSara zu gehen nach Weise (mx) der W’eiber.“ R. Levi sagte: