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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XXVIII. Cap. XXIII, io.

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R. Chalaphtha sagte: Das Meiste darunter war Gerste. Samuelsagte: Das Meiste darunter waren Dinge, welche den Unterleib inFluss bringen. Samuel sagte: Es geht die Sage, man legte es demHunde vor und dieser kostete es nicht.

Eine Matrone fragte den R. Jose: Wie viel Kummer und Sorgehat es jenem Gerechten (Ezechiel) verursacht, wie viele Knechte undMägde hatte er, und sie verschmähten seine Speisen und Getränke.Darauf antwortete er ihr: Und das alles warum? Um dir kund zuthun, dass, wenn die Israeliten in Noth sind, auch die Gerechtenmit ihnen in Noth sind. R. Levi sagte: Die erwähnte Verordnunghat auch den Israeliten zu Hamans Zeit beigestanden; denn R. Levihat gesagt: Als Mardachai den Haman auf sich zukommen sah,mit dem königlichen Ross an der Hand, da dachte er: Es scheintmir, dass der Ruchlose nur kommt, um mich umzubringen. SeineSchüler sassen lernend vor ihm, da sprach er zu ihnen: Stehet aufund fliehet, ihr könntet sonst von meiner Kohle verbrannt werden(durch meine Schuld in Gefahr kommen). Nein, sprachen sie, ermag uns tödten oder am Leben lassen, wir bleiben bei dir undverlassen dich nicht. Was that Mardachai? Er hüllte sich in seinenTallith (Gebetmantel) und betete vor Gott (und stand im Gebete vorGott), und seine Schüler. sassen und lernten. Womit seid ihr be-schäftigt? fragte sie Haman. Mit der Vorschrift betreffs des Omer,gaben sie zur Antwort, was die Israeliten im Tempel an diesemTage darbringen. Wovon ist das Omer, fragte er sie, von Goldoder von Silber? Sie antworteten: Von Gerste. Er fragte ferner:Wie viel war es werth? Zehn Centenarien? Sie sprachen: Nichtmehr als zehn Minen. Da sprach er zu ihnen: Auf! eure zehnMinen haben meine zehntausend Centenarien Silber besiegt (über-wunden). Als Esther das hörte, liess sie in der ganzen Stadt be-kannt machen, dass niemand seinen Laden auf dem Markte öffne,damit alle hinausgehen sollten, um zu sehen, wie man den Beherrscherder Juden kreuzigen werde. Als Mardachai sein Gebet beendethatte, sprach Haman zu ihm: Ziehe diesen Purpur an, setze dieseKrone auf dein Haupt und besteige dieses Ross. Bist du verrückt?entgegnete Mardachai, weisst du nicht, dass ich in Sack und Aschestecke? Zieht wohl ein Mensch den Purpurmantel des Königs an,ohne sich vorher zu waschen? Du willst damit die königliche Würdeverächtlich machen. Er ging nach einem Bademeister und fandkeinen. Was that er? Er löste seinen Gurt, mischte das Bade-wasser, wusch ihn und trocknete ihn ab. Als er damit fertig war,zog er ihm den Purpur an. Dann sprach er: Setze dir nun dieseKrone auf dein Haupt. Mardachai sagte: Setzt ein Mensch sichdie Königskrone auf sein Haupt, ohne sich das Haar geschoren zuhaben? Du willst die königliche Würde verächtlich machen. Hamanlief nun nach einem Haarscheerer, fand aber keinen. Was that er?Er holte die Geräthschaften zum Haarschneiden, setzte sich undverschnitt ihm das Haar. Als er so da sass und ihm das Haar