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Funfzig Fabeln für Kinder : nebst e. erntshaften Anh.
Entstehung
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Der auch kann das LebenSelbst dem Todteil wiedergeben,

Sicht die Mutter an und sprichtVoll Erbarmen: Weine nicht!

In dem Sarg erblassetLiegt der Sohn; doch Jesus fassetSeine Hand und ruft ihm zu:

Jüngling auf, erwache du!

Wie der da erwachte,

Wie er ihn zur Mutter brachte,

Wie sie da sich hat erfreut,

Gott gepriesen allezeit!

Und wie gern noch heuteFröhlich rühmen alle Leute:

Unser Heiland ist so gut,

Der so große Wunder thut;

Der uns nicht will sehenGar in Leid und Noth vergehen,

Der uns auch vom Tod erweckt,

Daß nicht Sarg noch Grab mehr schreckt!

Wo wohnt der liebe Gott?

Sieh dort den blauen Himmel an,

Wie fest er steht so lange Zeit,

Sich wölbt so hoch, sich streckt so weit,Daß ihn kein Mensch erfassen kann;Und sieh der Sterne goldnen ScheinGleich als viel tausend Fensterlein:Das ist des lieben Gottes Haus,

Da wohnt er drin und schaut heraus,Und schaut mit Vateraugen niederAuf dich und alle deine Brüder.