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Funfzig Fabeln für Kinder : nebst e. erntshaften Anh.
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Was ist das für ein Mann, dem Windund Meer gehorsam stnd.

Das Meer ist groß und wild der Wind,

Der Herr ist mehr als alle beide.

Nie thun sie mir etwas zu Leide,

Bleibt er nur stets bei seinem Kind.

Im Schifflein fuhr er auf dem Meer,

Ein wenig war er eingeschlafen,

Da braust' der Sturm, die Wellen trafenDas schwache Schifflein allzusehr.

Den armen Jüngern wird so bang,

Die denken schon, sie müssen sterben,

Sie rufen: Herr, Herr, wir verderben!

Da hört er ihrer Stimme Klang;

Da wacht er aus und tritt empor,

Und wie er mit dem Finger winket,

Schnell wird der Sturmwind still und sinket;

Das Schifflein fahret wie zuvor.

Wenn uun einmal ein Leid mir droht,

Schnell will ich den Herrn Jesus bitten,

Da kommt er gleich herbeigeschritten;

Dann fürcht' ich mich in keiner Noch.

Christus speiset die Tausende.

Jede gute Mutter gicbtBrod dem Kinde, das sie liebt;

Jeder Vater giebt den Seinen,

Daß sie nicht vor Hunger weinen.

Mehr als eine Mutter kann,

Mehr noch als der reichste Mann,

Will der Herr den Seinen geben,

Speis' und Trank und Lust und Leben.

i. b»