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Funfzig Fabeln für Kinder : nebst e. erntshaften Anh.
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Seht ihn dort im Volke stehn.

Um ihn her die dichte Menge,

Und wie mitten dnrch's GedrängeFromme Mütter zu ihn: gehn;

Und wie viel es ihrer sind,

Jede bringt ihr liebes Kind.

Jede will von ihm so gernFür ihr Liebstes einen Segen;

Doch die Leute stehn entgegen,

Lassen nicht sic zu dem Herrn.

Und die Armen können nichtKommen vor sein Angesicht.

Doch der Herr mit treuem SinnHat ihr Rufen längst vernommen,Spricht: o laßt die Kindlein kommen,Weil ich ja ihr Helfer bin;

Wehret sie nicht ab von mir,

Denn das Himmelreich ist ihr.

Und er nahm sie an sein Herz,Sprach so sanft: ich will euch segnen,Nimmermehr soll euch begegnenAngst und Sorge, Noth und Schmerz.O wie froh dann waren sie.Und vergaßen seiner nie!

Meine liebe Mutter du,

Komm geschwinde, laß uns gehen.

Laß auch mich den Heiland sehen,Führe seiner Huld mich zu,

Daß er mich auch küßt und liebtUnd mir seinen Segen giebt.