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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Geschichte der Juden.

Die Zahl der Opfer auf dem Scheiterhaufen in Saragossa, welche dieListen (Quelle VVI) mit Namen nennen, war jedenfalls größer als in den-selben bezeichnet werden, da sie unvollständig sind. Wenn Pater Gams be-hauptet: Der Inquisitor Arbucs von Saragossa müsse sehr milde verfahrensein, da seine Biographen in den ^vtn 8nustoruru nur von dem von ihmverhängten Tod eines einzigen Mädchens tradiren, so hätte ihn die vonAmador de Los Rios veröffentlichte Liste (V) eines anderen belehren können.Arbucs fungirte von Mai 1484 bis zu seinem Tode, am 15. September 1485.Und aus dieser Zeit sind in der alphabetischen Liste verzeichnet: ^.Ivnro äs8sgovin . . . Irersjs juäio relnxnäo en persona, 4 13 östisiudrs 1485,also noch zwei Tage vor Arbucs Tode. Ferner: Vrnusisoo äs Krnos, mugeräs äoan . . . juäin Irsrstien, relnxnän en persona so 2. Naryo 1483;die Zahl ist sicher falsch, statt 1485, da im Jahre 1483 in Saragossa dasTribunal noch nicht errichtet war. Außerdem nennt dieselbe Liste noch dieNamen von zwei Frauen aus demselben Jahre; von einer sind die Gebeineverbrannt worden und die andere, weil entflohen, wurde in olligis verbrannt,Arbues hat also dasselbe unmenschliche Verfahren eingchaltcn, wie die anderenInquisitoren.

Das grüne Buch von Aragon, das getreu die aus den marranischcnFamilien Bestraften öfter mit Namen nennt, läßt auf eine große Zahl schließen,welche in aragonischcn Städten verbrannt oder sonst wie vcrurthcilt wurden.So nennt cs von der Familie Sanchcz, deren Urahn ^snolr Vvouäiuo (2ngIbu-Viuo) war, etwa 42 Glieder mit Namen und bemerkt dabei, ein Theilwurde verbrannt und ein anderer gcdcmüthigt (nvsrgounäos). In Personverbrannt waren vier Männer und zwei Frauen.

Bon der Familie Sant-Angel Stammvater war Rabbi AzariaGinillo wurden weniger Glieder verbrannt. Von dem Zweige dieserFamilie in Barbastro tradirt das grüne Buch, daß viele davon zum Todevcrurthcilt und einige gesühnt wurden (266). Was einem derselben an-gethan wurde, charaktcrisirt die ganze Ruchlosigkeit der Inquisition. Simonde Sant-Angcl und seine Frau wurden zuerst von der Inquisition mit Büßungentlassen. Sic wurden aber von ihrem eigenen Sohne als llslnpsl dcnunzirt,und diese Denunziation nahm die Inquisition als vollgültiges Zeugniß an undverbrannte die Eltern (lüdro vsräs 251): Io mlsmo 8iiuou Lnutnugsl /Olnrn su mugsr (kusrou rsooneilinäos). In den Proccßakten (lifo. VII,llsvus äss Otuäss p. 86 s.) ist angegeben: 8imou äs 8niut-XugsI stLlnirs, sn tsuuus, äsuouess au 8t.-01tiss eomms soupnbles ä'Iräresiset ä'npostnsis ä, Hussen .... pnr Isur lils legitime, Oäounrä äs 8niut-^ugsl ... 13. HIni-s 1489. Ussonuus eoupndlss, vouänmnös n mort stn In oouLsentiou äs leur dien . . . lüvrss nu brns seeulisr Is 80. .luillet1490 ü Illsrän.

Von der Nemesis, welche den Sohn des verruchten Apostaten Josua Lorquiereilte, berichten einige dieser Quellen (lübro v. 252): llnvi Osunlorqui(.losun .4Iorqui) . . uompro Olsroulmo äo 8nutn1s . . . Iruvo uu lujo. . . Ulieer Vrnuelsoo äs 8nutn-V4, c;us tui neeessor äs Olovsrunäor,sl <qun1 estauäo presso por In luipuisisiou ss äessspcrö ^ 1s qusmnänrouei suerpo por Irsrstieo äuänmnäo. Ebenso in dem Vcrhörbcricht: IllieerVrnueiseo äs 8nutn-I'ä . . . ss äessspsrä sn In ^Ijnlsrin (Kerker) ^ äes-xuss tue <iusmnäo. Ebenso in den beiden Listen (No. VVI): Vinnsisooäs 8nntntkä, Istrnäo, juäio . . . nossssor äel govsrunäor, rslnxnäo su