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Geschichte der Juden.
1 ) Eine Rabbinersynode in Mainz ün Jahre 1381 (lisspp. das. Ao. 10 ,x. 181 >, o): die Uebcrschrist lautet: (p:p>2 v'122'i n2>22>) o",v 2,°?2p n:p21222°? n"v,2 n:v .nvinrov, und der Schluß: 1222°? u"2p o» i"i2 '2 202 1:2222 12p:pv °?2,r. Die Beschlüsse dieser Synode sind unerheblich. Hauptsächlich be-treffen sic die Erneuerung jener Bestimmungen, welche die Synode von
d. h. Spcier, Worms, Mainz, in Betreff der Lösung einer Leviratsehe undder Auseinandersetzung wegen der Hinterlassenschaft zwischen der Wittwc unddem Lcvir (02-) vereinbart worden waren. Von den Unterzeichneten ist nurein einziger crwähncnswcrth: p°?i» >i°?2 °?n-2,,2> 02 2122, ohne Zweifel der Vaterdes Jakob Möllin (>"222); die übrigen Namen sind unbekannt. Ganz zumSchluffe heißt cs: 21222 1222 imivr? '2 L-12P2 p imo 2n: .21.2 2P12 >2»2 2:
.P1'12I221I2
2 ) Von einer Synode in Weißcnfcls 1386 berichteten zeitgenössischeChroniken bei Schudt: Jüdische Merkwürdigkeiten II, S. 80 und bei Sidoni(Or. Kaim) Geschichte der Juden in Sachsen, S. 26 : „^.nuo 1386 hielten dieJuden einen gemeinen Tag zu Weißeufcls in Meißen. Dahin zogen die Judenaus allen Landen, als die Mönch Pflegen zu dem Capitcl zu thun re."
3 ) Eine Synode in Erfurt erwähnt Jsscrlein in 12122 22122 Ho. 24 der2'222i 2',222 bei Gelegenheit des Ritus, wie sich die Ahronidcn bei einem Leichen-begängniß zu Verhalten haben: 2x112 2i> 22221 2:21 2>p22ub 212p »12 21 '2
2"2212 2'PI 2' 22"22 12) 2"2212 ,;i22'b 2"222 ,52'N 2"222> 2>:pl '2 221 ,'2I 12 2IL2N22P21 2>P2, 212'r22 '2P22 1N2> N°? 2»2222l) ll'2222 ftn 12-222: 2121 °?"> p"2 2 2 22N. 82:M2 '2 2212 2I ,(2>2P212 ;2M°? 2)22 222 22P21 2P 2122,22 2>2
Das Datum läßt sich ungefähr bestimmen. Jsscrlein wußte davon nurdurch Hörensagen; Jakob Weil, zwischen 1480—1450 Rabbiner von Erfurt,wird nicht dabei genannt. Die Synode muß also lange vor 1430 , ja vor 1427 ,dem Jahre, in welchem Jsscrlein bereits Rabbiner war, stattgcfundcn haben.Wenn man die 40 Jahre etwa von 1440 — 50 , in welcher Zeit das Rcsponsumerlassen sein kann, abzicht, so würde sie um 1400 oder 1410 stattgefundcnhaben. Von den dabei genannten Rabbinen ist keiner bekannt; w-22 '2 könntevielleicht Lipmann von Mühlhausen sein.
4 ) Eine Synode von Nürnberg unbestimmten Datums kommt bei JakobWeil vor (Nespx. Xo. 101 ): nrm in 2222 21:,22 i::p>2 ,22x2:21:2 8-21:22 i:"22>pvi>2 ;ip2°? mi 2: 2'22 Mi °?p2 m 1:22m p2-°?2 pp2°? 2212 p:>22 >°?p2i2 21m 28 :;2ll»rem. Das. blo. 115 : 22-2 2>2, 22°? ^2: 2"2v 2: 2221 ,2212:21:2 2»222 V2212
L'2121°?2 °?2> ;"2221 2128 81221 >°? TM»!? >22281 (22122) 1222°? 2^12 2'2 ;22 '22121 2°?I2
>222°? 1212 22- 1'2V. Das. dlo. 147 wird eine schwere Anklage gegen einen talmud-kundigen S im len von Ulm erhoben, unter Anderem, daß er ein Angeber war,und dabei wird bemerkt: 22M ,2212:21:2 1V2122 i:,222> 2i:,222 2222 1'2 1:212 IP22Ii>°?p 2,22 ,i2Lp 812. Im Verlaufe werden Simlcn's Worte angeführt: 222i>2122» >2122 2 2 >2 2'2222 2218 >22°) 2212p 212281 ,22122 2122 ,2>2I22 >22°? 12>>2 . DftseSynode von Nürnberg fand also während der Blüthczcit des Jakob Weilzwischen 1430 und 1450 statt. Sie scheint zu der Zeit versammelt gewesen zusein, als Kaiser Albrccht die Juden des deutschen Reiches nach Nürnberg be-schied, um Kroncngclder aufzubringen. Durch ein Schreiben vom 10 . Mai 1438„hat Albrccht II. die Judenschaft im ganzen Reiche nach Nürnberg beschicken,dieselben nach dem Exempcl seiner Vorfahren im gleiche mit einer Schatzungzu belegen, thcils zur königlichen Krönung nach Aachen, thcils zur andernNothdurft des Reiches zu gebrauchen". Würfel, Historische Nachrichten vonder Judengcmeinde in Nürnberg, S. 95 , nach Köhler's Rcichshistocie; andere