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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Geschichte der Juden.

Eine Notiz bei Abrabanel gicbt unzweideutigen Aufschluß darüber. Inseinem zweiten mcssianologischcn Werke (ii'!72 n>i 2 >' Vers. Dcc. 1497), worin ergegenüber den an der mcssianischcn Erlösung Verzweifelnden die Messiasideerechtfertigt und vertritt, bemerkt er, daß bis ins 13te Jahrhundert nur partielleVerfolgungen der Juden vorgckommcn seien, erst von da ab seien sic allge-meiner geworden, und diese culminircn in der Vertreibung der Juden aus derpyrenäischen Halbinsel. Abrabanel zählt zu diesem Zwecke mehrere Verfolgungenauf und giebt als Quelle ein den Bibliographen unbekannt gebliebenes Werküber die Verfolgungen von Efodi an. Seine Worte lauten (;,'>' II, oax. 2gegen Ende): i2->-2' 72111 >nn 7ni2-2 1-117 1112211 11121 12N22 11 i-2 1 n 1 . 1 v 122-iisni P2,71. Dieser als Polemiker, hebräischer Grammatiker und philo-sophischer Interpret bekannte geistvolle Schriftsteller war also auch Historikerund hat sich angelegen sein lassen, die jüdischen Martyrologicn seit der Zer-störung des Tempels zu sammeln. Diese Efodischc Schrift scheint auch SalomoAlami anzudcutcn (in seinem 1212 112N p. 21 äsllinsü): 122-1 7n 1121

1222 2112 1VN2 . . . 7'L^N '11 1",7.11 12V2 12'7>' 1N2 1VN 7>>'1,1 7'1>'1> 7-11221 111121

112,1211. Abrabanel gicbt aber daselbst nicht blos diese interessante Notiz,sondern auch Auszüge ans dem Efodischcn Werke: 1. Die Vertreibung derJuden aus England; 2. die Vertreibung aus Frankreich unter Philipp demSchönen; 8. die Wiederaufnahme der Juden unter seinem Nachfolger Ludwig;4. die Wicdcransweisung unter demselben König; 5. die Wiederaufnahme derJuden in Frankreich unter Juan; 6. die letzte Vertreibung aus Frankreichunter Karl VI. Das Alles hat Abrabanel aus Efodi's Werke 111217,1 7112,geschöpft.

Der von Abrabanel mitgcthcilte Text kommt aber wörtlich in Lolisbstäslmäa und, ein wenig poetisch zugcstutzt, auch bei Usque vor, wie die Parallelezeigt. Es crgiebt sich daraus mit entschiedener Gewißheit, daß Beide, Jbn-Verga und Usque, Efodi's Werk benutzt haben. Ich stelle die drei Texte zuraugenfälligen Ucberzcugung neben einander, den Efodischcn bei Abrabanel (a.a. O.) zuerst, den Jbn-Vcrga'schcn (8oliebst äsbuäa Ko. 18, 21, 24, 25) undden Usquc'schcn (Oousolaeso Ko. 12 und Ho. 20).

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