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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Die Ausweisung aus Spanien.

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verzagen, wir wollen im Namen unsres Gottes wandeln'"). Hättensie sich etwa taufen lassen sollen, um dem Blutgerichte der Inquisitionzu verfallen? Das Kreuz hatte auch für die lauesten Juden seineAnziehungskraft verloren, seitdem sie gesehen, unter welchen nichtigenVorwänden ihre Stammgenossen dem Scheiterhaufen überliefertwurden. In den letzten vier Jahren (148892) vor dem Erlaß derVerbannung wurden von dem Tribunal in Toledo allein auf demScheiterhaufen mehr als vierzig Männer und mehr als zwanzig Frauenverbrannt, darunter ein Weltgeistlicher und zwei Mönche, die dasjüdische Bekenntnis; nicht verleugnen mochten. Eine neuchristliche Frauhatte die Standhaftigkeit, auf dem Scheiterhaufen laut zu verkünden,daß sie im Gesetz Mose's sterben wolle, welches die einzige Wahrheitsei, und ihr letztes Wort war:Adonai'"). Und wie viele sindvon den übrigen Tribunalen zum Feuertode verurtheilt worden, derenZahl nicht ausgezeichnet wurde? Und wie viele schmachteten in denJnquisitionskerkern, von Ungeziefer und Schmutz zur Verzweiflunggebracht? Und diese schauderhaften Glaubensakte, deren Zeugen siewaren, sollten die Juden für das Christenthum gewinnen? Auchblieb es den Juden nicht unbekannt, mit welcher Falschheit Torquemadadie Schlachtopfer anzulockcn wußte. Nach Granada hatten sich vieleScheinchristen aus Sevilla, Cordova und Jaen geflüchtet und warendort zum Judenthum zurückgetreten. Nach der Eroberung dieserStadt ließ Torquemada einen Aufruf an sie ergehen, wenn sie zurMutterkirche zurückkehren wolltenwelche ihren Schoos; stets offenhält, um diejenigen aufzunehmen, die mit Zerknirschung und Reuesich an sie wenden" sollten sie mit Milde behandelt werden(8. Febr. 1492). Einige ließen sich von der süßlichen Stimme ver-locken, begaben sich nach Toledo und wurden zum Feuertode be-gnadigt^). Daher kam es, daß trotz der Predigten der Dominikanerund trotz der unsäglich verzweifelten Lage nur ein geringer Theilder Juden im Jahre der Ausweisung aus Spanien zum Christenthumübergingen H.

*) Abrabancl Einl. zu Könige-Commentar. zzxrgl. Note 12.

b) Llorente IV. 368 ff. das vollständige Dokument.

Wenn der Zeit- und Lcidensgenossc Joseph Jabez rcfcrirt, daß sichfast sämmtliche philosophisch gebildete Juden bei der Ausweisung taufen ließen:

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NW1P br llvLM 2SU 1222 P2N.2 >2>2 2'2U.2>> 22 21'2 22122 rm >2'2.2 222 ll>'!22i .22222

2X212 (Or-üa-Oüasiin p. 8 a und p. 12 a), so kann das nur von den portu-giesischen Juden gelten; aber dort gingen auch fromme Rabbinen aus gräß-licher Verzweiflung über. Von den spanischen Juden dagegen bemerkt BcrnaldezLroniaa Öap. 112: 12 sienapsrs por onäo ibau, Iss oouuiäaban al dautisnao