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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Loos der Juden in Spanien. 339

Die Juden empfanden zuerst die tragischen Wirkungen des Siegesüber Granada.

Der Krieg gegen die Mohammedaner Granadas, Anfangs nurzur Abwehr muthwilliger Grenzverletzung und zur Strafe des Ver-tragsbruches unternommen, hatte im Verlauf immer mehr denCharakter eines Kreuzzuges gegen Ungläubige, eines heiligen Kriegeszur Verherrlichung des Kreuzes und zur Ausbreitung des christlichenGlaubens angenommen. Nicht blos die bigotte Königin und dersalbungsvoll sich geberdende König, sondern auch sämmtliche Spanierwurden durch den Sieg in den Taumel eines glühenden Fanatismushineingerissen. Die ungläubigen Mohammedaner sind besiegt, unddie noch mehr ungläubigen Juden sollten sich frei im Lande bewegendürfen, für welches die Jungfrau und der heilige Jakob so vieleWunder gethan? Diese Frage lag zu nah, als daß sie nicht eine fürdie Juden unheilvolle Antwort hätte finden sollen. Das Drängendes entmenschten Torquemada und seiner Gesinnungsgenossen, denendie Juden längst ein Dorn im Auge waren, sie zu vertreiben, Anfangsmit Achselzucken ausgenommen, fand bei den Siegestrunkenen mehrGehör. Dazu kam noch, daß die Juden, die Geldspender, seit derBereicherung durch die zahllose Beute in den reichen Städten desunterworfenen granadischen Gebietes entbehrlich schienen. Noch ehedie Kreuzesfahnc in Granada wehte, dachten Fernando und Jsabellaschon daran, die Juden aus Spanien auszuweisen. Sie schickten zudiesem Zwecke eine Gesandtschaft an den Papst Jnnocenz VIII., daßsie Willens seien, die Juden über die Grenze ihrer Länder zu weisen,wenn er ihnen mit dem Beispiele vorangehen wollte, da er doch JesuStellvertreter sei und dessen Tod an seinen Mördern zu rächen habe.Aber dieser sonst so verworfene Papst, der sieben uneheliche Söhneund eben so viele Töchter erzeugte und gleich nach seiner Thron-besteigung einen feierlichen Eid gebrochen hatte, war nicht für dieVertreibung der Juden. Mit Freuden verkündete Meschullam ausRom, welcher Nachricht von dem Entschlüsse des Papstes hatte, diefrohe Botschaft den italienischen und neapolitanischen Gemeinden, daßder Papst sich nicht zu ihrer Vertreibung verstehen wollte *). Das

Die Nachricht in Jbn-Vcrga's Lelledet llsliuärr (zu Ende): 222- 22-x 202'2 222 1x2 .. . ir'birxi ,2722221 2i>s'-x2 ,22222 22 ,212.2,2b >212 2"x abw'o . . 22,2bxlxlb 1112X2 21' . 22 b'ü,lb 2'2.2 22N'.2 X1.2 22,2 '2'2 22 'bv 22>' 22'X 12X11 22.2 1>'WI2.2X17I 2L'21>2'1 1212222 22'X 2121.2'N 2 ' 2 lb 2 1 2 2 lb>2 1^2.2 1» 2'22' '12' "I'LWX.I 'isb 1X2

121 niivx^, scheint mir dem Kerne nach echt historisch zu sein und in die Regie-rungszeit Fernando's und Jsabella's gesetzt werden zu müssen. Im Verlaufeheißt es: 2221b 22-2 '222 12-,22' ax, was eben nur auf zwei zusammcnstimmende

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