Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
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schaft schien die Astronomie zn scpn. Er erinnerte sichjetzt auch, daß er Maltravcrs hatte mit einem bei denneuen Herstellungen beschäftigten Baumeister über einObservatorium reden hören.Das ist sehr sonderbar,"dachte Clcvcland;er gibt die Literatur auf, wo erden Lohn so nahe vor sich und schon in Händen hatte,und wendet sich zur Wissenschaft in einem Alter, wowo cs schon zn spät ist, um den Geist ihrer herbenZucht und Schule zn unterwerfen."

Ach! Clcvcland begriff nicht, daß cs Zeiten imLeben gibt, wo phantasievollc Gcmiithcr die Phantasiezu betäuben und zn ersticken suchen. Noch wenigerfühlte er, daß, wenn wir verkchrtcrwcise unsere Thä-tigkcit und Talente auf die allgemeinen Interessen derWelt zn richten verschmähe», sie dann krankhaft aufGebiete der Forschung sich wenden, welche ihrem wah-ren Wesen am wenigsten entsprechen. Nur durch dasZusammentreffen und den Kampf der Geister erkenntjeder einzelne Geist, waö die ihm gemäße Bahn ist;uns selbst überlassen, werden unsere Talente nur intel-lektuelle Erccntricitäten.

Einige zerstreute Papiere von Maltravers' Hand-schrift fielen aus einem der Bücher. Davon wareneinige wenige algebraische Rechnungen oder kurze,wissenschaftliche Bemerkungen, deren Werth zn benr-thcilcn Mr. Clcvcland seine Gelehrsamkeit nicht inStand setzte; auf andern aber standen ungeregelte Er-güsse schwcrmüthigcr und leidenschaftlicher Gedichte,welche zeigten, daß die alte poetische Ader noch floß,