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Hof hatte sich nach dem Palast Shene begeben. DieGunst des Grafen de la Roche bei der Herzogin vonBcd-ford und der jungen Prinzessin hatte ihren Grund nichtin dem Rufe seiner Geschicklichkeit in Handhabung derStreitart gehabt, und sie war jetzt zu einer Höhe gestie-gen, welche den Diplomaten Wohl trösten konnte übersein Mißgeschick in der Stcchbahn.
Inzwischen waren die Künste und Listen von Mar-wicks Feinden von ausgezeichnetem Erfolge begleitet ge-wesen. Die letzten Verabredungen für die jetzt in reabgeschlossene Allianz mit Ludwigs Bruder hielten denGrafen noch in Rouen zurück, und neue Berichte überden vertrauten Umgang des französischen Königs mit demBotschafter wurden mit beflissener Sorge an Lord Riversbefördert und Edward vorgetragen. Nun haben wirzwar Edwards eigene Aussage und Erklärung, daß seinerster Groll gegen Warwick seinen Grund hatte in dieserihm mißfälligen Vertraulichkeit, aber der englische Königwar zu einsichtsvoll, als daß er solche Artigkeiten in demSinne gedeutet hätte, den ihnen NiverS beilegen wollte.Er dachte nicht einen Augenblick daran, daß Lord War-wick sich habe zur unbedingten Verbündung mit Ludwigverleiten lassen, die ihn an die Sache der Lancastrier kettenkönnte, denn dieß war gegen den gemeinen Menschenver-stand; aber Edward war, bei all seiner Gutmüthigkeit,unversöhnlich und rachsüchtig, und er konnte den Gedan-ken nicht ertragen, daß Warwick die Freundschaft desMannes gewinnen sollte, den er für seinen Feind hielt.