Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
113
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hüllte, oder mit jener feinen Schmeichelei, welche ihn ge-rade seine Verachtung der menschlichen Natur gelehrthatte, sich von Dame zu Fräulein bewegte, bis endlich,als er in die Nähe der Lady Bonville gekommen, so dasier sie sprechen hören konnte, welche unter einer Gruppevon Matronen, älter als sie, dasaß, anscheinend seineRache gar nicht bemerkend, ein Murmeln der Bewunde-rung ihn veranlaßte, sich rasch umzukehren, und sein Auge,den Blicken der Umstehenden folgend, blieb ruhen auf demholden, belebten Angesicht Sybillens, das in lebhafterRothe erglühte über das Aufsehen, das sie verursachthatte. Wie er sich dann dem Mädchen näherte, zeigteihm ein rascher Blick, den er auf die Frau schoß, die erzuerst geliebt hatte, daß er endlich das Geheitnniß ent-deckt habe, sie zu verwunden. Ein unwillkührliches Sich-zusammeuziehcn des stolzen Mundes Katharinens, einhastiges Heben und Sinken des herrlichen Halses, einunruhiges, unbeschreibliches, ängstliches Zucken und Bebengleichsam der ganzen Gestalt zeigte dem erfahrenen Ken-ner des weiblichen Herzens die Symptome der Eifersuchtund Furcht. Und rasch trat er neben das junge Mädchenhin. Ach! was Wunder, daß Sybille in dieser Nacht ihrHerz den beglückendsten Träumen öffnete; und was Wun-der, daß sie, die sich jetzt in den Räumen eines Hofes sah berauscht von seiner durchwürzten Luft von allenSelten das bewundernde Gemurmel hörend, welches ihreoffenbare Bevorzugung durch den mächtigen Edelmannbilligte und rechtfertigte, was Wunder, wenn sie dachte,Bulwer's Romane. OlV. 8