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den Grasen von Warwick, und so ist er im Stand, einePracht sich zu erlauben, die doch sein Volk nicht drückt."
„Ausgenommen den Grafen von Warwick!" wieder-holte der Graf nachdenklich, während der Rauch von denWohlgerüchen, womit das Bad gefüllt war, in einer Wolkeüber sein langes Haar sich erhob — „übel würde es inden meisten Ländern dem Unterihan ergehen, der so reichwäre als sein König. Ihr habt gehört, daß WarwickKönig Ludwig in Ronen getroffen hat, und daß sie unzer-trennlich sind?"
„ES geziemt einem Botschafter, dessen Gnade zu ge-winnen, zu dem er gesandt ist, ihn freundlich zu stimmen."
„Aber Keiner gewinnt Ludwigs Gnade, den Ludwignicht zum Narren hätte!"
„Ihr kennt den Lord Warwick nicht, Herr Graf.Sein Geist ist so kräftig und offen, daß es so schwer ist,ihn zu betrügen, als für ihn, betrogen zu werden."
„Die Zeit wird es lehren," sagte der Graf spitzig,und zog den Kopf wieder unter das Zelt.
Und jetzt erschienen die Diener mit Hippokras, Sprupund Confituren, um Appetit für das Nachtessen zu machen,so daß den beiden Edelleuten keine Gelegenheit mehr zuvertraulicher, geheimer Unterredung blieb. Während derGraf sich anklcidete, trat Lord ScaleS ein mit einem präch-tigen Leibrock, mit Juwelen besetzt und mit Zobel gefüt-tert, welchen dem Bastard zu verehren ihn Edward beauf-tragt hatte. Lord ScaleS bestand darauf, mit diesemRock seinen Gegner eigenhändig zu bekleiden, und dann