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und Lilien; auf beiden Seiten standen die Träger der vie-len Banner Edwards, entfaltend den weißen Löwen vonMarch, den schwarzen Stier von Cläre, das Kreuz vonJerusalem, den Drachen vonArragon, und die aufgehendeSonne, die er als sein besonderes Kriegszeichen seit derSchlacht von MortimerS Croß angenommen hatte. Wie-der, und lauter ertönte der Tusch der Musik und ein Mur-meln unter der Menge, dem ein tiefes Stillschweigenfolgte, verkündigte den Eintritt des Königs, Er erschien,an der Hand den Grafen de la Noche führend, und ge-folgt von den Lords Scales, Rivers, Dorset und demHerzog von Clarence. Alle Augen waren auf den Gra-fen gerichtet, und obgleich es eben nicht vortheilhast fürihn war, neben dem hübschesten, stattlichsten und glänzendst-gekleideten Fürsten der Christenheit gesehen zu werden,täuschten doch seine hohe Stirne, sein glänzendes, scharfesAuge und sein gewaltiger Wuchs nicht die Erwartungen,zu welchen der Ruf eines im Rath ebenso feinen und ge-wandten, als im Kriege gefürchteten Mannes berechtigte.
Der königliche Wirth und der fürstliche Gast nahmenihren Weg dahin, wo Elisabeth, schimmernd in Juwelenund Goldttoff königlich glänzte, umgeben von den Damenihres prächtigen Hofes. Zu ihrer Rechten stand ihreMutter, zu ihrer Linken die Prinzessin Margaretha.
„Ich stelle Euch, meine Elisabeth, hier einen fürst-lichen Gentleman vor," sagte Edward, „dem wir je-dennoch alles Unglück wünschen, — denn es kann nichtunser Wunsch sehn, daß er unsere Ritter besiege, nnd wir